

Wie haben Klöster die Geschichte und Landschaft der Eifel und Ardennen geprägt? Dieser Frage widmet sich der Kongress „Die Klosterlandschaft in Eifel und Ardennen“ am Freitag, 6. November, in Hillesheim. Veranstalter sind der Eifelverein und die Europäische Vereinigung für Eifel und Ardennen (EVEA).
Im Mittelpunkt stehen die Entstehung und Entwicklung der Klöster sowie ihre heutige Nutzung. Dabei werden religiöse, pädagogische und touristische Aspekte ebenso betrachtet wie Architektur, Kulturlandschaft und die Bedeutung der Klöster als Orte der Besinnung, Begegnung und Erinnerung.
Den Auftakt bildet um 10.30 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schmid, Kulturwart des Eifelvereins, über die Klöster und Stifte der Eifel vom Mittelalter bis heute. Der französische Historiker Bruno Squevin beschäftigt sich mit den Klöstern der französischen Ardennen. Ein weiterer Beitrag widmet sich der Klosterlandschaft Luxemburgs.
Ab 14 Uhr werden konkrete Beispiele vorgestellt, darunter die französischen Klöster Élan, Mont-Dieu, Bellefontaine und Signy-l’Abbaye, Hurtebise in Belgien sowie Steinfeld und Himmerod in Deutschland. Auch die luxemburgischen Standorte Clervaux und Cinqfontaines sollen berücksichtigt werden.
Ziel des Kongresses ist es, die Klosterlandschaft als gemeinsames europäisches Kulturerbe stärker ins Bewusstsein zu rücken und Perspektiven für den Erhalt sowie die zeitgemäße Nutzung historischer Anlagen zu entwickeln.
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit Ankunft und Begrüßung. Sie findet in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Eine formlose Anmeldung ist per E-Mail an info@evea.de oder über das Formular online unter www.evea.de möglich.




