

Mit der Architektur von Ilse Emmerich und Bert Emmerich ist das Stadt- und Landschaftsbild des heutigen Eifelkreises Bitburg-Prüm nachhaltig geprägt worden. Ihr Schaffen steht für eine Verbindung von regionaler Verwurzelung und zeitgemäßer Baukultur, die bis heute sichtbar ist.
Ein zentrales Beispiel ist das Kulturzentrum Haus Beda in Bitburg. Durch den Einsatz regionaler Materialien und eine klare architektonische Gestaltung entwickelte sich das Gebäude zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt. Auch weitere Projekte im Kreisgebiet verdeutlichen den Ansatz der Emmerichs, traditionelle Bauweisen mit modernen Anforderungen zu verbinden.
Buchcover: Bohn Foto&Design, Trimport
Der Historiker Richard Hüttel hat dieses Wirken in seinem Buch „Pioniere der Tradition. Die vergessenen Architekten Ilse und Bert Emmerich“ aufgearbeitet. Darin beschreibt er, wie das Architektenpaar mit Behutsamkeit und Sensibilität bestehende Strukturen bewahrte und zugleich neue Räume schuf, die Identität stiften und Begegnung ermöglichen.
Die erste Ausgabe des Buches wurde an Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, überreicht. Er würdigte die Bedeutung der Emmerichs für die städtebauliche und kulturelle Entwicklung der Region sowie das Engagement des Autors bei der Aufarbeitung ihres Lebenswerks.
Die öffentliche Buchvorstellung findet am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr im Haus Beda in Bitburg statt. Veranstalter sind die Volkshochschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm in Zusammenarbeit mit der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Buch ist bei der Kreisvolkshochschule Bitburg-Prüm (Tel.: . 06561 15 2230, kvhs@bitburg-pruem.de) erhältlich.




