CDU gewinnt im Eifelkreis: So hat der Wahlkreis Bitburg-Prüm abgestimmt
Im Wahlkreis Bitburg-Prüm hat die CDU das Direktmandat gewonnen. Die meisten Wahlkreisstimmen erhielt Michael Ludwig von der CDU. Der bisherige SPD-Abgeordnete Nico Steinbach konnte seinen Wahlkreis nicht verteidigen und unterlag dem CDU-Kandidaten.
Trotz der Niederlage bleibt Steinbach weiterhin Mitglied des Landtags. Der SPD-Politiker zieht über die Landesliste erneut in das Parlament ein.
Die CDU konnte landesweit die Wahl für sich entscheiden. Spitzenkandidat Gordon Schnieder, der aus Birresborn stammt, führte die Partei zum Wahlsieg. In der CDU-Geschäftsstelle in Daun verfolgten Anhänger die Prognosen und Hochrechnungen. Es ist der erste Wahlsieg der CDU in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren.
Wahlkreisstimmen im Überblick (Erststimmen)
Ein Blick auf die Wahlkreisstimmen Bitburg-Prüm zeigt die CDU mit 34,4 Prozent vorne, gefolgt von der SPD mit 26,8 Prozent. Die Freien Wähler erreichen 15,8 Prozent, die AfD kommt auf 14,2 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen erzielen 4,1 Prozent, Die Linke 2,6 Prozent und die FDP 1,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 70,4 Prozent.
Landesstimmen im Eifelkreis (Zweitstimmen)
Bei den Landesstimmen im Eifelkreis ergibt sich ein anderes Bild: Hier kommt die CDU auf 37,5 Prozent, die SPD auf 19,4 Prozent. Die Freien Wähler erreichen 15,3 Prozent, die AfD 14,9 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen liegen bei 5,0 Prozent, Die Linke bei 2,9 Prozent und die FDP bei 1,4 Prozent.
Zweitstimmenanteil in Rheinland-Pfalz
Landesweit in Rheinland-Pfalz erreicht die CDU 31,0 Prozent der Landesstimmen, die SPD 25,9 Prozent. Die AfD kommt auf 19,5 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen auf 7,9 Prozent. Die Freien Wähler erreichen 4,2 Prozent, Die Linke 4,4 Prozent und die FDP bei 2,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt landesweit bei 68,5 Prozent.
FREIE WÄHLER verpassen Einzug
Unterdessen hat die Kreisvereinigung der FREIEN WÄHLER in Koblenz das Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl scharf kritisiert. In einer Pressemitteilung macht der Vorstand einen Rechtsruck sowie Versäumnisse des Landesvorstands und des Spitzenkandidaten Joachim Streit, der aus Bitburg stammt, für die Wahlniederlage verantwortlich.
Die Kreispartei fordert personelle Konsequenzen und den Rücktritt des Landesvorstandes sowie von Streit als stellvertretendem Bundesvorsitzenden.
Die Freien Wähler erreichten im Wahlkreis Bitburg-Prüm 15,8 Prozent der Erststimmen sowie 15,3 Prozent der Zweitstimmen im Eifelkreis, während sie landesweit nur auf 4,2 Prozent der Zweitstimmen kommen.

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