

Das Schülerforschungszentrum (SFZ) Prümer Land hat beim Wettbewerbsjahr 2026 von „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ mehrere Erfolge erzielt. Insgesamt sieben Projekte wurden eingereicht. Fünf davon erreichten den ersten Platz im Regionalwettbewerb, zwei weitere belegten jeweils Rang zwei. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für die Landeswettbewerbe bei Boehringer Ingelheim und der BASF in Ludwigshafen.
Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für Hannah Klassen von der Bertrada-Grundschule Prüm. Die Viertklässlerin untersuchte in ihrem Projekt „Blätter mit Biss: Fleischfressende Pflanzen im Action-Test“, welche Beute fleischfressende Pflanzen fangen, ob sie gefüttert werden können und ob sie sich als natürliche Fliegenfallen eignen. Für ihre Arbeit erhielt sie beim Landeswettbewerb in Ingelheim den Landessieg. Zudem wurde sie mit mehreren Sonderpreisen ausgezeichnet, darunter für den schönsten Wettbewerbsstand.
Einen nachhaltigen Ansatz verfolgte Luna Sohns vom Regino-Gymnasium Prüm. In ihrem Projekt „Lebendiger Baustoff! - der Zunderschwamm als Chance für nachhaltiges Bauen" entwickelte sie Dämmplatten aus dem Myzel des heimischen Zunderschwamms zur Wärme- und Schallisolierung.
Die Achtklässlerin gewann den ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt beim Regionalwettbewerb. Beim Landeswettbewerb erhielt sie zusätzlich den Sonderpreis „Ressourceneffizienz und Zirkularität“ des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Amalia Busch und Max Pirotte vom Regino-Gymnasium Prüm beschäftigten sich in ihrem Projekt „Buntes aus dem Pflanzenbeet - photometrische Untersuchungen von Indikatorfarbstoffen“ mit der pH-Abhängigkeit von Pflanzenfarbstoffen.
Mit ihren Experimenten erreichten sie den ersten Platz im Fachgebiet Chemie beim Regionalwettbewerb. Auf Landesebene wurden sie mit dem Sonderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet.
Leo Reuter und Oliver Schroden gingen der Frage nach, warum Flugzeuge fliegen. Unter dem Titel „Zum Abheben - Untersuchung des Auftriebsverhaltens unterschiedlicher Flugzeugflügelprofile“ analysierten sie das Auftriebsverhalten verschiedener Flügelprofile.
Die Modelle wurden selbst konstruiert und im 3D-Druck hergestellt. Unterstützt wurden sie dabei von Daniel Graf-Schüssler, der die Programmierung der Flugzeugprofile begleitete. Beim Regionalwettbewerb belegten die Schüler den zweiten Platz im Fachgebiet Physik.
Im Bereich „Jugend forscht“ untersuchten Antonia und Franziska Ostermann sowie Lena Koch die Filterung von Medikamentenrückständen im Abwasser durch Pflanzenkohle.
Die Schülerinnen der Realschule Plus Bleialf erreichten damit den zweiten Platz im Regionalwettbewerb und erhielten mehrere Sonderpreise, darunter ebenfalls eine Auszeichnung für den schönsten Wettbewerbsstand. Unterstützt wurden sie in der Anfangsphase ihrer Arbeit von Nils Poppelreiter und Michaela Kulik von Zahnen-Technik aus Arzfeld.
Jona Diederichs vom Regino-Gymnasium Prüm beschäftigte sich in seiner biologischen Untersuchung „Düngen mit Köpfchen - Was essen Tomaten am liebsten?“ mit der optimalen Düngung von Tomatenpflanzen. Dabei erwies sich insbesondere Schafswolle als wirksamer natürlicher Dünger. Für seine Arbeit erhielt er den ersten Platz im Fachgebiet Biologie beim Regionalwettbewerb.
Nikolas Lieder vom St. Matthias-Gymnasium Gerolstein entwickelte und baute eigene PEM-Brennstoffzellen. Unterstützt wurde er dabei von Martin Lichter von Spezialtechnik Lichter in Weinsheim. Seine Arbeit trug den Titel „Zukunftsenergie Wasserstoff: Eigenbau und Analyse von PEM-Brennstoffzellen“.
Beim Regionalwettbewerb Trier gewann er den ersten Platz im Fachbereich Technik. Beim Landeswettbewerb in Ludwigshafen belegte er den zweiten Platz.
Neben den Platzierungen konnten die Teilnehmer:innen des SFZ Prümer Land nach Angaben des Naturparks Nordeifel insgesamt rund 20 Sonderpreise erringen. Das Team des SFZ Prümer Land sowie des Naturparks Nordeifel e.V. begleitete die Nachwuchsforscher:innen während der Wettbewerbsrunde. Weitere Informationen zum Schülerforschungszentrum Prümer Land finden Interessierte hier.




