

Mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister ist die Fusion der VR-Bank Nordeifel und der Raiffeisenbank Westeifel offiziell abgeschlossen. Seit dem 1. Juni firmieren beide Institute gemeinsam als VR Bank EifelLand eG.
Dem Zusammenschluss hatten die Mitglieder und Vertreter beider Banken bereits im November vergangenen Jahres mit großer Mehrheit zugestimmt. In den Monaten danach wurden rechtliche, organisatorische und technische Voraussetzungen für die Fusion geschaffen.
Die neue Bank verfügt nach eigenen Angaben über eine Bilanzsumme von rund 1,6 Milliarden Euro. Sie betreut etwa 49.400 Kundinnen und Kunden und zählt rund 39.700 Mitglieder. Beschäftigt werden 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende. Das Geschäftsgebiet reicht von Kall bis Arzfeld. Die elf bisherigen Geschäftsstellen sollen erhalten bleiben. Auch das von der bisherigen Raiffeisenbank Westeifel betriebene Warengeschäft wird fortgeführt. Fusionsbedingte Kündigungen seien nicht vorgesehen.
Für den Vorstand markiert die Registereintragung den Abschluss eines langen Vorbereitungsprozesses. Kai Zinken erklärte: „Mit der Eintragung der VR Bank EifelLand eG haben wir einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Hinter uns liegt ein langer und intensiver Weg, den wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Mitgliedern und Vertretern gegangen sind. Besonders freut mich, wie eng die Kolleginnen und Kollegen aus beiden Häusern inzwischen zusammengewachsen sind. Aus zwei starken Banken ist ein gemeinsames Team geworden, das die Zukunft der Region aktiv gestalten möchte.“
Auch Vorstand Manfred Heinisch sieht mit dem Zusammenschluss neue Möglichkeiten für die Bank: „Die Fusion eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Mitglieder und Kunden noch umfassender zu begleiten. Dabei bleiben wir das, was uns seit jeher auszeichnet: eine verlässliche Genossenschaftsbank mit persönlicher Nähe, kurzen Wegen und einem tiefen Verständnis für die Menschen und Unternehmen in unserer Heimatregion.“
Nach Angaben von Vorstand Jan Brandenburg profitieren Kunden künftig von erweiterten Angeboten. Dazu zählen unter anderem eine gemeinsame Immobilienabteilung sowie die Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel. Brandenburg sagte: „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren künftig von gebündelten Kompetenzen und einem erweiterten Leistungsangebot. Dazu gehören beispielsweise unsere gemeinsame hauseigene Immobilienabteilung sowie die Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel. Insbesondere die Mitglieder und Kunden der bisherigen VR-Bank Nordeifel erhalten damit wieder Zugang zu einem attraktiven Warengeschäft.“
Noch aus steht die technische Zusammenführung der beiden Banken. Diese soll am Wochenende vom 11. bis 14. Juni erfolgen. Während der Umstellung kann es vorübergehend zu Einschränkungen beim Onlinebanking, im Wertpapiergeschäft, an Geldautomaten sowie bei Kartenzahlungen kommen. Die Bank kündigte an, ihre Kunden vorab über mögliche Auswirkungen zu informieren.




