

Das Heimrennen auf dem Nürburgring zählt für Maddox Truckracing aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm zu den Höhepunkten des Jahres. Vor 135.000 Zuschauern geht die Mannschaft aus Seiwerath in der Deutschen Truckracing Meisterschaft an den Start. Nach der Verletzung von Fahrer Marco Klingelhöfer und dem Neuaufbau des Renntrucks "Medusa" im Frühjahr steht diesmal jedoch vor allem der Härtetest unter Rennbedingungen im Mittelpunkt.
Dieses Ziel erreicht das Team. Der neu aufgebaute Renntruck absolviert das Wochenende weitgehend zuverlässig. Zwar muss die Mannschaft den Motor weiter abstimmen, zudem bremsen Probleme an der Lenkung den Einsatz immer wieder aus. Dennoch gelingt es den Mechanikern und Helfern, "Medusa" nach den notwendigen Arbeiten zwischen den Rennen stets wieder auf die Strecke zu bringen.
Marco Klingelhöfers bestes Resultat ist Rang 11 im ersten Rennen. Weil Maddox Truckracing erst am Nürburgring in die laufende Deutsche Truckracing Meisterschaft eingestiegen ist, wird der Fahrer in der abschließenden Gesamtwertung auf Platz 13 geführt.
"Der Truck-Grand-Prix ist für uns ein echtes Heimspiel und einer der Höhepunkte der Saison. Vor 135.000 Zuschauern anzutreten, ist etwas ganz Besonderes. Auch wenn sportlich nicht alles nach Plan lief, haben wir als Mannschaft zusammengehalten und bis zum Schluss weitergearbeitet", sagt Marco Klingelhöfer.
Neben dem Renngeschehen nutzt das Team aus Seiwerath das Wochenende auch für den Austausch mit den zahlreichen Besuchern. Im Fahrerlager verfolgen Fans die Arbeiten am Renntruck aus nächster Nähe und erhalten Einblicke in den Aufwand, der hinter jedem Start steckt. Erstmals präsentiert sich "Medusa" dabei auch im überarbeiteten Design.
Nach dem Wochenende zieht Maddox Truckracing trotz der technischen Herausforderungen eine positive Bilanz. Aus Sicht des Teams hat der neu aufgebaute Renntruck den Härtetest bestanden und wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung geliefert.




