

In der ehemaligen Dorfschule von Ammeldingen bei Neuerburg zeigt Andreas Goral vom 3. bis 25. Oktober seine Ausstellung „evas + adams“. Die figürlichen Werke, vornehmlich Aktmalerei und -zeichnung, sind aktuell für die Einzelausstellung entstanden.
Mit seiner „18+“-Serie greift Goral eines der bekanntesten Aktbilder der Kunstgeschichte auf: „Der Ursprung der Welt“ von Gustave Courbet. Damit beschäftigt sich die Ausstellung auch mit der bis heute diskutierten Frage: „Pornografie oder Kunst?“
Der Titel „evas + adams“ verweist auf die Darstellung des Menschen und seiner Nacktheit. Die Ausstellung greift historische Bezüge auf und setzt sie in einen modernen Kontext. Thematisiert werden unter anderem der Mythos von Adam und Eva, der Pornografie-Vorwurf gegenüber Courbets Werk sowie die freie Verfügbarkeit pornografischer Darstellungen im Internet. Zudem zeigt die Ausstellung die Neurodiversität von Menschen in der Eifel.
Zur Vernissage am Samstag, 3. Oktober, sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, selbst Akt zu zeichnen. Papier und Stifte sind vorhanden. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr. Ab 15.30 bis 17 Uhr steht Zeichnen mit Modell auf dem Plan.
Auch Bilder, die die Chatbots ChatGPT und Claude auf Prompts wie „Male ein Bild von Adam und Eva“ oder „Male mir einen männlichen Akt“ erzeugen, sind Teil der Ausstellung.
Inhaltlich beschäftigt sich „evas + adams“ mit Nacktheit und künstlerischer Darstellung zwischen Mythos, gesellschaftlicher Realität, Rollenbildern und Schönheitsidealen.
Mit „evas + adams“ feiert die Janik Gallery ihre zehnte Ausstellung. Gleichzeitig ist es die erste Einzelausstellung eines Künstlers in der Galerie. Die Janik Gallery befindet sich in der Brunnenstraße 11, 54673 Ammeldingen bei Neuerburg.
Individuelle Galeriebesuche mit Künstlerführung vom 4. bis 25. Oktober können nach Absprache per E-Mail an info@janikgallery.com gebucht werden.




