Frederik Scholl

»Kreis muss auf der Landkarte erkennbar sein«

Kreis Euskirchen. Die Kreisverwaltung und fünf Kommunen zeigten auf der größten Immobilienmesse Europas, der »Expo Real« in München, Präsenz.
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Mit einer großen Delegation aus Kreisverwaltung und Kommunen hat der Kreis Euskirchen jetzt auf der »Expo Real« Präsenz gezeigt.  Foto: W. Andres/Kreisverwaltung

Mit einer großen Delegation aus Kreisverwaltung und Kommunen hat der Kreis Euskirchen jetzt auf der »Expo Real« Präsenz gezeigt. Foto: W. Andres/Kreisverwaltung

Foto: W. Andres/Kreisverwaltung

Erstmals war der Kreis Euskirchen mit einer großen Delegation aus Kreisverwaltung und fünf Kommunen auf der »Expo Real« in München, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen. »Nach der Flutkatastrophe im letzten Jahr läuft bei uns der Wiederaufbau auf Hochtouren«, so Landrat Markus Ramers. »Gerade in dieser Situation ist es wichtig für uns, auf der Messe neue Kontakte zu knüpfen und uns zu vermarkten. Insofern bin ich sehr dankbar, dass wir mit solch einer großen Delegation Präsenz gezeigt haben.« Wie in den vergangenen Jahren war der Kreis Euskirchen wieder Partner am Messestand der Region Aachen. Unter dem Label »aachen 1a« sind hier fast alle Player aus der Region versammelt.

Auf der »Expo« trifft sich das »Who-is-Who« der Immobilienbranche. Alles was mit Stadtentwicklung, Innovation und Wirtschaftsförderung zu tun hat, ist hier vertreten. Neben der Kreisverwaltung waren die Kommunen Euskirchen, Bad Münstereifel, Schleiden, Weilerswist und Zülpich in München. Gemeinsam hat die Delegation mit Landrat Markus Ramers, Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian (Bad Münstereifel) und den Bürgermeistern Sacha Reichelt (Euskirchen), Ingo Pfennings (Schleiden), Ulf Hürtgen (Zülpich) sowie Henning Hand (Wirtschaftsförderer Weilerswist) dafür gesorgt, dass der Kreis Euskirchen auf der Landkarte von Investoren, Politik und Verbänden deutlicher erkennbar wird.

Internationale Bühne

Die »Expo« ist eine Bühne für national und international tätige Unternehmen, für Bundesländer, für große Metropolen, aber auch für kleinere ländliche Kreise, die beispielsweise mit bezahlbarem Baugrund punkten können. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch mit Investoren und potenziellen Partnern. Dazu hatte die Delegation aus dem Kreis Euskirchen bereits im Vorfeld zahlreiche Termine vereinbart. Zum anderen ist die Messe aber auch ein großer Marktplatz, auf dem die Teilnehmer ihre Pläne und Projekte vorstellen können. So nutzte Landrat Markus Ramers die Gelegenheit, vor einem größeren Publikum die Wasserstoff-Initiative und die Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises vorzustellen. Der Kreis Euskirchen gehört aufgrund der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres zu den Regionen in Deutschland, in denen derzeit massiv in den Wiederaufbau der öffentlichen und privaten Infrastruktur investiert wird. Diese Modernisierungsoffensive ist nicht zuletzt auch für private Investoren von großem Interesse, da sich hier die Chance für innovative und nachhaltige Projekte ergibt. Dass der Kreis darüber hinaus durch seine verkehrsgünstige Lage im Städtedreieck Aachen, Köln, Bonn – also im Herzen Europas - attraktive Entwicklungspotenziale bietet, ist ein echter Trumpf.

Starke Mannschaftsleistung

Das Fazit der Euskirchener Delegation fällt positiv aus. »Wir können nicht immer jammern, dass Entwicklung nur in Aachen oder Köln stattfindet, sondern wir müssen dafür sorgen, dass der Kreis Euskirchen auf der Landkarte von Investoren, Politik und Verbänden deutlich erkennbar wird«, so der Landrat abschließend. »Dies ist uns dank einer starken Mannschaftsleistung gelungen!«


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