mn/pp/Agentur ProfiPress

Blut spenden und et Lääve fiere

Euskirchen. Die Prinzessin Colette I. (Leber) wirbt für die karnevalistische Blutspende im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum.
Diese strahlende Truppe um Prinzessin Colette I. und die DRK-Blutspendebeauftragte Edeltraud Engelen (l.) wirbt für die Karnevalsblutspende  im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum.

Diese strahlende Truppe um Prinzessin Colette I. und die DRK-Blutspendebeauftragte Edeltraud Engelen (l.) wirbt für die Karnevalsblutspende im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum.

Bild: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Unter dem Motto »Mir fiere et Lävve« ruft Prinzessin Colette I. (Leber) zur karnevalistischen Blutspende auf, die am Mittwoch, 4. Februar, von 15 bis 20 Uhr im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum stattfindet. Für die erste Soloprinzessin in der Geschichte des Euskirchener Karnevals ist es nicht nur eine besondere Herzensangelegenheit, sondern zugleich ihre eigene Premiere als Blutspenderin.

Nach einer stimmungsvollen Audienz in der Aula der Marienschule nahm sich Colette I. noch Zeit für einen wichtigen Fototermin: Gemeinsam mit DRK-Blutspendebeauftragter Edeltraud Engelen und den engagierten »Blutströpfchen« warb sie für die gute Sache.

»Ein Trauerfall in der Familie hat mir deutlich gemacht, wie wichtig Blut- und Organspenden sind«, sagte sie. »Man kann mit so wenig so viel Gutes tun. Eine Blutspende kann für andere Menschen die Chance auf Leben bedeuten.«

Die Tollität genießt ihre närrische Zeit in vollen Zügen und freut sich auf viele Begegnungen während der Session – ob bei Besuchen in Altenheimen und Kindergärten, bei Veranstaltungen im Stadtgebiet oder beim großen Rosenmontagszug. »Morgens aufzustehen und einen jecken Tag vor sich zu haben, ist einfach großartig«, sagt Colette strahlend.

Ihr soziales Engagement zieht sich dabei wie ein roter Faden durch ihr Leben, denn beruflich arbeitet sie in der Obdachlosen- und Drogensuchthilfe. »Ich liebe meinen Job – Menschen zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und in schwierigen Situationen beizustehen, das ist für mich selbstverständlich«, betont sie.

Edeltraud Engelen, Blutspendebeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, freut sich über die Unterstützung der Prinzessin. »Gerade in der kalten Jahreszeit sind die Blutvorräte knapp, weil viele Spender krankheitsbedingt ausfallen. Jede Spende zählt«, sagt sie. Auch Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, unterstreicht die Bedeutung: »Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung. Täglich werden unzählige Blutpräparate benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung zu helfen.«

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der gesund ist. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Wichtig ist, vor der Spende ausreichend zu essen und zu trinken sowie ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild mitzubringen. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren.

Nach der Spende wartet auf alle Teilnehmer ein liebevoll vorbereitetes Buffet, das von den »Blutströpfchen« organisiert wird. So lässt sich Gutes tun und zugleich ein Stück Karnevalsfreude genießen. Colette I. hofft, dass viele Jecke ihrem Aufruf folgen: »Mir fiere et Lääve – und mit jeder Spende helfen wir, dass andere es auch können.«.


UNTERNEHMEN DER REGION

Meistgelesen