Andreas Bender

Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge hat hohe Priorität

Rhein-Hunsrück. Die Bereitschaft, ukrainische Flüchtlinge im Rhein-Hunsrück-Kreis aufzunehmen, ist sehr groß. »Das Hilfsangebot der Bevölkerung ist überwältigend«, erklärte Landrat Volker Boch. Im Namen der Verwaltung dankt er den vielen privaten und ehrenamtlichen Initiativen ausdrücklich für ihr umfangreiches Engagement.
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Die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge hat eine hohe Priorität im Kreis.

Die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge hat eine hohe Priorität im Kreis.

Foto: Pixabay

Helfer waren und sind auf private Initiative spontan an die polnisch-ukrainische Grenze unterwegs, um Flüchtlinge in den Landkreis zu bringen. Diese Unterstützung wird von der Kreisverwaltung begrüßt. Die ehrenamtlichen Helfer werden eindringlich um eine kurzfristige Abstimmung mit der Verwaltung gebeten, wenn kein Wohnraum für die Unterbringung vorhanden ist.
 
Die im Kreis zur Unterbringung von Flüchtlingen aktuell zur Verfügung stehenden Kapazitäten reichen nach der derzeitigen Einschätzung nicht aus. »Auch wenn noch nicht absehbar ist, wie groß diese Anzahl an Geflüchteten sein wird, wollen wir die strukturellen Rahmenbedingungen schaffen, um den Menschen in Not zu helfen«, sagt Boch.
 
Die Kreisverwaltung ist zur Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge dringend auf weitere Wohnungsangebote angewiesen. Soweit der Lebensunterhalt für ukrainische Flüchtlinge, die bisher auf private Initiative in den Landkreis gekommen sind, aktuell nicht gewährleistet ist, wird die Hilfe – und damit auch die Versorgung im Krankheitsfall – sichergestellt.
 
Fragen zu Lebensunterhalt und der Versorgung im Krankheitsfall sowie für Wohnungsangebote und -anfragen können an folgenden E-Mail-Kontakt gerichtet werden: ukraine hilfe@rheinhunsrueck.de


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