Andreas Bender

Kinoprogrammpreis 2022: Pro-Winzkino unter den Preisträgern

Simmern/Berlin. Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat in Berlin die Kinoprogrammpreise vergeben. Dabei wurde auch das Pro-Winzkino mit 10 000 Euro bedacht.

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Das Pro-Winzkino gehört auch 2022 zu den Preisträgern des Kinoprogrammpreis (v.l.): Klaus Endres, Ursula Stemann, Peter Huth, Annette und Jürgen Prinz sowie Wolfgang Stemann.

Das Pro-Winzkino gehört auch 2022 zu den Preisträgern des Kinoprogrammpreis (v.l.): Klaus Endres, Ursula Stemann, Peter Huth, Annette und Jürgen Prinz sowie Wolfgang Stemann.

Foto: Pro-Winzkino

Bei der feierlichen Preisverleihung im Kino International zeichnete sie 209 Programmkinos für ihr Vorjahresprogramm aus. Insgesamt überreichte die Staatsministerin Preisgelder in Höhe von 1,8 Millionen Euro.

 

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Wenn wir heute Abend die besten Kino- und Verleiherprogramme des vergangenen Coronajahres auszeichnen, würdigen wir vor allem die vielen Menschen, die für das Überleben der Kinos in Deutschland gekämpft haben. Allen unternehmerischen Risiken zum Trotz haben die Kinobetreiber und Verleiher dem deutschen und europäischen Film auch in dieser schweren Krise die Bühne bereitet, die er verdient. Viele von ihnen haben sich weiter für das Arthouse-Kino engagiert, das in unvergleichlicher Weise Raum bietet für künstlerisch Unerwartetes, Störendes und Inspirierendes. Damit haben sie auch in Zeiten mager gefüllter Kinokassen für die Vielfalt des kulturell anspruchsvollen Kinos gesorgt. Diese Vielfalt wollen wir bewahren. Deshalb wird der Bund auch künftig verlässlicher Partner sein, wenn es darum geht, das Kino in der Fläche und insbesondere das Arthouse-Kino auch in Konkurrenz zu den großen Streaming-Plattformen zukunftsfähig zu halten. Das gilt umso mehr angesichts der Energiekrise, in der wir mit Hochdruck an weiteren Förderinstrumenten arbeiten.“

 

Auch das Pro-Winzkino in Simmern ist unter den Preisträgern. Die Hunsrücker erhielten 7 500 Euro in der Kategorie "Allgemeines Jahresfilmprogramm" sowie 2 500 Euro für das Dokumentarfilmprogramm. Zur Vergabe waren einige der Pro-Winzler nach Berlin gereist, um die Auszeichnung persönlich in Empfang zu nehmen.


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