Dickes: Alle Bereiche wieder hochfahren

Öffnen bald Fitnessstudios und Fahrschulen?

Hunsrück/Nahe. „Ich bin froh, dass die Ministerpräsidentin zumindest weitere Lockerungen für die Geschäftswelt in Aussicht gestellt hat“, erklärt Landrätin Bettina Dickes. Es sei keinem mehr zu erklären, warum teilweise Gewerbebetriebe geöffnet bleiben durften, andere inzwischen wieder geöffnet sind und wieder andere noch nicht einmal wissen, wann sie wieder öffnen dürfen. Auch wenn natürlich weiterhin größte Bedacht bestehen müsse, hofft die Landrätin aber auf Öffnungen auch über das angekündigte Maß hinaus.

„Fitnessstudios und weitere Dienstleister, wie Nagel- und Kosmetikstudios, aber auch Gastronomie und Hotellerie müssen dringend wieder ihre Geschäfte aufnehmen können“, fordert die Landrätin. Sie spreche sich klar dafür aus, alle Bereiche wieder hochzufahren, sofern Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können und verdeutlicht dies am Beispiel Fitnessstudio: „Fitnessstudios sind in aller Regel sehr groß und verfügen bereits seit langem über Hygienepläne und Desinfektionsspender. Werden hier teilweise Geräte gesperrt, sodass die Abstände problemlos gewahrt werden können, lässt sich der Betrieb auch dort wieder gut einstellen“. Gleiches gelte für viele andere Dienstleistungen. „Auch Fahrschulen können etwa den Theorieunterricht in kleineren Gruppen und auf Abstand durchführen, der praktische Unterricht ist für mich ohnehin mit einem Personaltraining zu vergleichen, was ja auch jetzt schon in verschiedenen Bereichen zulässig ist“, so die Landrätin.

"Vernunft aller noch mehr gefragt"

Trotz ihres Appells nach Mainz, sich für eine weitreichende Öffnung einzusetzen macht die Landrätin dennoch deutlich: „Mit jeder weiteren Öffnung ist die Vernunft aller noch mehr gefragt, um keine Ausbreitung des Virus zu provozieren“. Daher verbindet sie ihren Appell nach Mainz auch mit der klaren Aufforderung an die Bevölkerung, weiterhin vernünftig zu bleiben, Abstände einzuhalten und die besonderen hygienischen Vorschriften zu beachten. „Denn nur so können wir es gemeinsam schaffen, keine starke Ausbreitung des Virus zu provozieren“, so die Landrätin abschließend.

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