

Mit einem großen Jubiläumsfest blickte die Seniorenresidenz St. Paul am Sonntag, 31. August, auf 100 Jahre Klostergeschichte zurück. Das Haus wurde 1925 von den Steyler Missionaren erbaut und ist seit 2017 Zuhause für 54 Bewohnerinnen und Bewohner.
Der Festtag begann mit einem Gottesdienst in der benachbarten Autobahnkirche, der von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von St. Paul gestaltet wurde. Für die musikalische Begleitung sorgte der Männergesangverein Klausen. Ein besonderes Ereignis war das seltene Läuten der Klosterglocke im Anschluss an die Messe.
Wittlichs Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte in seiner Ansprache zum Jubiläum und hob die historische Bedeutung des Klosters hervor.
Im Klostergarten erwartete die Gäste anschließend ein buntes Programm. Die Sitztanzgruppe der Seniorenresidenz – die „Flotten Paulas“ – präsentierte einen eigens einstudierten Tanz. Ergänzt wurde das Fest durch Auftritte der Trommelgruppe „Eppes Sumbala“, Zauberkunst sowie musikalische Darbietungen von Alleinunterhalter Norbert Olk.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Malwettbewerb der Liesertal-Schule. „Wir haben uns über die vielen tollen Bilder der Kinder gefreut, jedes war einzigartig und es fiel unserer Jury – dem Bewohnerinnen- und Bewohnerbeirat der Seniorenresidenz – schwer, sich auf Gewinnerinnen und Gewinner festzulegen“, sagte Andreas Kaufmann, Geschäftsführer und Einrichtungsleiter von St. Paul. Alle eingereichten Werke wurden in den Klosterräumen ausgestellt und die besten Arbeiten prämiert.
„Das Kloster St. Paul blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Dass so viele Gäste unser Jubiläum mitgestaltet und mitgefeiert haben, war für uns eine große Freude“, betonte Kaufmann. Vom Missionshaus über eine Schule, ein Exerzitienhaus und Noviziat bis hin zur heutigen Seniorenresidenz habe das Haus viele Funktionen erfüllt.



