

Claus Kranz wird mit dem WochenSpiegel-Ehrenorden im Bereich Soziales ausgezeichnet. Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert er sich zusammen mit seiner Frau Lydia für Kinder, Familien und Gemeinden in Brasilien – von den ersten Patenschaften bis zu einem nachhaltigen Hilfsprojekt, das bis heute Leben verändert.
Von der Patenschaft zum Lebensprojekt
Alles begann 1983 mit Patenschaften für den Jungen Gilson aus Triunfo und die kleine Edvania aus Recife. Aus diesen einzelnen Hilfen entwickelte sich ein privates Projekt, das Bildung ermöglicht, Häuser saniert, Wasserleitungen verlegt und Familien nachhaltig unterstützt. Kranz reist seit 1988 nahezu jedes Jahr nach Brasilien, begleitet die Projekte persönlich und sichert deren Wirkung vor Ort.
Transparenz und Verantwortung
Alle Hilfen werden nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ umgesetzt: Material wird vor Ort gekauft, Familien arbeiten aktiv mit, und jeder Schritt wird dokumentiert. Unterstützung erhält Kranz von der Patentochter Rosineide, die als zentrale Ansprechpartnerin vor Ort agiert. Vertrauen, Transparenz und Verantwortung sind hier gelebte Praxis.
Generationenübergreifendes Engagement
Auch die Kinder von Claus und Lydia Kranz tragen das Projekt weiter: Sie unterstützen Hausbauprojekte, Bildungsmaßnahmen und Materialbeschaffung. Claus Kranz spricht Portugiesisch, hält regelmäßigen Kontakt zu den Menschen in Brasilien und begegnet ihnen auf Augenhöhe – für viele ist er „Senhor Claus“, für die Kinder „Opa“.
Hilfe, die beide Seiten bereichert
Sein Engagement verändert nicht nur die Lebensumstände der Menschen in Brasilien, sondern bereichert auch Kranz selbst. Langfristige Hilfe, Konsequenz und Mitgefühl prägen seine Arbeit seit über vier Jahrzehnten.
Mit dem Ehrenorden würdigt der WochenSpiegel die Lebensleistung von Claus und Lydia Kranz – für nachhaltiges Engagement, das Hoffnung, Würde und Perspektiven schenkt und Menschen, Kontinente und Generationen miteinander verbindet.




