Simone Wunder

Frühjahrsbelebung setzt spürbare Impulse am Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit im Mai im Landkreis Cochem-Zell weiter rückläufig – mehr neue Stellen gemeldet.
Die Agentur für Arbeit legt den Arbeitsmarktbericht für Mai vor (Symbolfoto).

Die Agentur für Arbeit legt den Arbeitsmarktbericht für Mai vor (Symbolfoto).

Bild: Agentur für Arbeit

Cochem-Zell. Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Cochem-Zell im Mai zurückgegangen. 1.103 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das sind 123 Personen weniger als im April und 83 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Im Mai des vergangenen Jahres lag sie bei 3,4 Prozent.
Damit zeigt sich im Landkreis Cochem-Zell eine für den Mai typische saisonale Entwicklung. Mit fortschreitendem Jahresverlauf nimmt die Dynamik am Arbeitsmarkt zu. Insbesondere in den für die Region wichtigen saisongeprägten Bereichen entstehen zusätzliche Beschäftigungsimpulse. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in einzelnen Branchen weiterhin aufmerksam zu beobachten.
Auch bei den gemeldeten Arbeitsstellen ist im Mai eine positive Entwicklung zu erkennen. Die Unternehmen meldeten 106 neue Stellen, das sind 13 mehr als im April und 25 mehr als vor einem Jahr. Der Bedarf an Arbeitskräften bleibt damit in vielen Bereichen bestehen.
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, im Baugewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, im verarbeitenden Gewerbe sowie im Gastgewerbe. Insgesamt befanden sich damit 559 freie Arbeitsstellen im Bestand der Agentur für Arbeit.
„Die Entwicklung im Mai zeigt die für die Jahreszeit nicht ungewöhnliche Belebung. Positiv ist, dass sowohl die Arbeitslosigkeit zurückgeht als auch Unternehmen wieder mehr neue Stellen melden. Gerade in einer touristisch geprägten Region wie Cochem-Zell sorgen saisonale Impulse derzeit für zusätzliche Bewegung am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig bleibt es wichtig, die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt weiter aufmerksam im Blick zu behalten“, erklärt die Vorsitzende der Geschäftsführung Stefanie Adam. „Wir unterstützen Unternehmen wie auch Bewerberinnen und Bewerber dabei, zusammenzufinden. Dies ist insbesondere in den heutigen Zeiten wichtig, denn die fortschreitende Transformation am Arbeitsmarkt erfordert vor allem eines: qualifiziertes Personal. Dies gelingt durch innerbetriebliche Weiterbildungen oder der Unterstützung des Nachwuchses. Denn der Sommer beginnt gerade erst und viele Schülerinnen und Schüler sind nun auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle.“
Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate bleibt insbesondere die Ausbildung ein wichtiges Thema. Für viele Unternehmen beginnt aktuell die intensive Phase der Nachwuchsgewinnung. Gleichzeitig bietet eine Ausbildung jungen Menschen verlässliche Perspektiven für den Einstieg ins Berufsleben und bleibt auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine wichtige Grundlage für langfristige Beschäftigung und berufliche Entwicklung.