Simone Wunder

Gemeinsam mit Jens Münster besucht Hendrik Wüst Kita im Kreis

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (sitzend, links) und der Cochem-Zeller CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster (sitzend, rechts) tauschten sich beim Besuch der kommunalen Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Blankenrath mit Vertreterinnen und Vertretern

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (sitzend, links) und der Cochem-Zeller CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster (sitzend, rechts) tauschten sich beim Besuch der kommunalen Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Blankenrath mit Vertreterinnen und Vertretern der Einrichtung über frühkindliche Bildung und Sprachförderung aus.

Bild: Alexandra Koch

Blankenrath. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst hat gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Jens Münster die kommunale Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Blankenrath besucht und sich über die Zukunft der Kitas im Kreis Cochem-Zell ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie frühkindliche Bildung – insbesondere die Sprachförderung – verbessert werden kann und welche politischen Weichen dafür gestellt werden müssen.
Für Jens Münster ist klar: Gute Bildung beginnt lange vor der Einschulung. Beim Rundgang durch die Kita und im Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort betonte er, wie entscheidend frühe Sprachkompetenzen für einen erfolgreichen Schulstart und für faire Bildungschancen seien. „Wer Kindern bei uns in der Eifel, an der Mosel und im Hunsrück einen guten Start ermöglichen will, muss bereits in der Kita ansetzen“, machte Münster deutlich.
Kita-Leiterin Sandra Knop stellte die pädagogische Arbeit der Einrichtung vor und erläuterte, wie Sprachförderung im Alltag umgesetzt wird. Sie berichtete, dass der Übergang in die Grundschule für viele Kinder gut gelinge, dies aber nur mit ausreichenden personellen und strukturellen Voraussetzungen möglich sei.
Münster nutzte den Besuch, um Unterschiede zwischen den bildungspolitischen Ansätzen der CDU und denen der Landesregierung herauszustellen. Die anstehende Landtagswahl sei auch eine Entscheidung darüber, welchen Stellenwert frühkindliche Bildung künftig in Rheinland-Pfalz haben solle. Aktuelle Umfragen zeigten, dass Bildung für viele Menschen eines der wichtigsten politischen Themen sei. „Darauf müssen wir reagieren – mit klaren Konzepten für den ländlichen Raum wie bei uns im Kreis Cochem-Zell und verlässlicher Unterstützung für Kitas und Kommunen“, so Münster.
Ministerpräsident Hendrik Wüst berichtete ergänzend von Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen, wo mit gezielten Maßnahmen die Sprachkompetenz von Kindern bereits vor der Einschulung gestärkt werde. Der Austausch habe gezeigt, dass frühzeitige Förderung ein zentrales Element erfolgreicher Bildungspolitik sei.
Auch die finanzielle Ausstattung der Kommunen war Thema des Besuchs. Aus Sicht von Jens Münster kann es nicht sein, dass immer neue Anforderungen gestellt werden, ohne die nötigen Mittel bereitzustellen. „Wenn wir mehr Qualität wollen, müssen wir auch bereit sein, dafür zu investieren“, betonte er.

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