Ellen Trude
von unseren Lesern

Ein Tag voller Begegnungen auf dem Kaller Herbstfest

Seit Jahren sind die Omas gegen Rechts Kall auf der Kaller Herbstschau vertreten. In diesem Jahr waren sie erstmals beim Herbstfest in der Bahnhofstraße dabei – gemeinsam mit den Omas gegen Rechts Euskirchen. Die Bahnhofstraße wurde zur Flaniermeile: Stände luden zum Entdecken ein, für Kinder gab es Angebote zum Mitmachen, und auch für Essen und Trinken war gesorgt. Mittendrin standen die Kaller und Euskirchener Omas. Viele Besucherinnen und Besucher blieben für ein Gespräch stehen, probierten eine Nussecke – selbstverständlich von einer Oma gebacken – oder testeten mit ihren Kindern eines der Spiele. Dafür möchten sich die beiden Gruppen herzlich bedanken. Für die Zeit, die sich Menschen genommen haben, für ihre Fragen und Gedanken, für das Lachen und die vielen kleinen Begegnungen am Stand. „Omas gegen Rechts“ – der Name steht für eine politische Haltung. Auf dem Herbstfest zeigte sich, wie diese Haltung im Alltag gelebt werden kann: miteinander sprechen, einander zuhören und sich offen begegnen. Mal ging es um Politik, mal einfach um einen netten Plausch. Die Omas könnten von einem „erfolgreichen Tag“ sprechen. Doch ein friedliches, kurzweiliges und interessantes Miteinander ist mehr als ein Erfolg: Es ist gelebte Selbstverständlichkeit.