

Am Sonntag, 8. November, lädt das Museum Familien, Kinder und alle Interessierten zum traditionellen Martinszug ein. Neben der Mantelteilung am großen Feuer stehen Martinslieder, historische Rübenlaternen und die Verteilung der Weckmänner auf dem Programm.
Bereits am Freitag, 6. November, haben Besucher Gelegenheit, ihre eigene Laterne für den Umzug anzufertigen. Von 11 bis 16 Uhr können beim Rübenschnitzen Futterrüben mit etwas Geschick und Kreativität in individuelle Laternen verwandelt werden. Die selbst gestalteten Lichtspender eignen sich nicht nur als herbstliche Dekoration, sondern können auch beim Martinszug zum Einsatz kommen. Für das Mitmachangebot ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Ein Küchenmesser muss selbst mitgebracht werden.
Am Sonntag beginnt das Martinsfest um 17 Uhr. Sankt Martin begrüßt hoch zu Ross die Familien und Kindergruppen, bevor sich der Laternenzug durch die historischen Baugruppen und den Museumswald in Bewegung setzt. Beleuchtete Stall-Laternen tauchen die alten Gebäude in ein besonderes Licht und sorgen entlang des Weges für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Begleitet wird der Zug von mehreren Musikkapellen, die traditionelle Martinslieder spielen. Darunter sind auch Melodien, die heute nur noch selten zu hören sind. Ein historisches Traktorengespann mit Martinsgänsen und Gänselieseln gehört ebenfalls zum Umzug. Ein Höhepunkt ist die traditionelle Mantelteilung am großen Feuer. Dabei wird die Geschichte des heiligen Martin nachgestellt, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Alle Besucher sind eingeladen, ihre eigenen Laternen zum Martinszug mitzubringen. Neben den klassischen Martinslaternen sind besonders die selten gewordenen Rübenlaternen willkommen. Sie erinnern an eine alte Tradition, bei der ausgehöhlte Futterrüben als Lichtspender dienten.
Nach dem Umzug versammeln sich die Teilnehmer im Tanzsaal aus Pingsdorf. Dort verteilt Sankt Martin die traditionellen Weckmänner an die Kinder. Mit Kakao, Glühwein, Suppe und weiteren Angeboten können sich die Besucher stärken und den Abend ausklingen lassen.
Für den Eintritt ins LVR-Freilichtmuseum Kommern gilt am Sonntag, 8. November, das Prinzip »Zahl, was du willst«. Die Besucher entscheiden selbst, welchen Betrag sie für ihren Museumsbesuch bezahlen möchten. Dafür steht am Eingang eine Box bereit. Die Zahlung ist bar als auch mit Karte möglich.



