Jutta Kruft

Bahn- und Poststraße sowie die Anbindung von ZOB und Bahnhof im Fokus

Beim Besuch des rheinland-pfälzischen Verkehrsstaatssekretärs Markus Wolf in Mendig stand unter anderem der Sachstand zur barrierefreien Anbindung vom ZOB zum Bahnhof auf der Agenda (v. l.): Andreas Loeb, Leiter Bauamt VG-Verwaltung Mendig, Achim Grün, St

Beim Besuch des rheinland-pfälzischen Verkehrsstaatssekretärs Markus Wolf in Mendig stand unter anderem der Sachstand zur barrierefreien Anbindung vom ZOB zum Bahnhof auf der Agenda (v. l.): Andreas Loeb, Leiter Bauamt VG-Verwaltung Mendig, Achim Grün, Stadtbürgermeister Mendig, Narkus Wolf, Verkehrsstaatssekretär RLP, Anette Moesta, CDU-Landtagsabgeordnete, Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, Helmut Selig, SPD-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Mendig, und Ralf Kraut, Beigeordneter VG Mendig.

Bild: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig

Mendig. Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Anette Moesta war der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf in der VG Mendig, um sich über wichtige Verkehrsprojekte vor Ort zu informieren.
Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Mendig wurde 2022 eröffnet. 32 Bike-and-ride-Stellplätze - davon 20 überdachte Stellplätze und zwölf Fahrradboxen. sowie 40 Park-and-ride-Plätze mit zwei E-Ladestationen stehen am ZOB zur Verfügung. Ein barrierefreier Übergang zum Mendiger Bahnhof, der spätestens 2024 kommen sollte, fehlt aber immer noch. Damit kann das Potential für den ÖPNV nicht optimal genutzt werden, denn der Fußweg vom ZOB zum Bahnhof ist rund 700 Meter lang und damit äußerst unattraktiv. „Diese Distanz hält die potentiellen Nutzer davon ab, die Angebote am ZOB zu nutzen“, so Stadtbürgermeister Achim Grün und Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig. Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf stimmte dem vollumfänglich zu. Mit Blick auf den Austausch der zuständigen DB InfraGO geht er davon aus, dass der Übergang vom ZOB zum Bahnhof im kommenden Jahr realisiert werden kann.
In der Mendiger Bahn- und Poststraße (L 113) wird eine Komplettsanierung wohl frühestens ab 2030 kommen. Hier fanden zuletzt im Mai Schlagloch- und Instandsetzungsarbeiten statt. Für den Stadtrat und für die Bürgerinnen und Bürger eher „Flickschusterei“. Seit Jahren wird von den Gremien ein Komplettausbau gefordert. „Es ist unsere Haupteinfallstraße und hat damit eine sehr wichtige Funktion“, betonten Grün und Lempertz, mit der Bitte, den Ausbau so schnell wie möglich zu realisieren. „Das Landesstraßenbauprogramm ist abhängig vom Haushalt. Mit der Verabschiedung des neuen Doppelhaushalts kann diese Maßnahme in das Programm aufgenommen werden. Der LBM hat auch alle Straßen im Blick und bewertet den Zustand fortlaufend. Allerdings ist der in den vergangenen Jahrzehnten aufgelaufene Investitionsstau und damit die Zahl sanierungsbedürftiger Straßen sehr groß. Ich nehme Ihre Argumente aber gerne mit nach Mainz“, so Wolf.