Der WochenSpiegel feiert ein Jubiläum. Seit 50 Jahren versorgen wir unsere Leserinnen und Leser wöchentlich mit Neuigkeiten, interessanten Themen und wichtigen Einkaufstipps. Das Jubiläum ist für uns auch Zeit, zurückzublicken – auf große Ereignisse, außergewöhnliche Menschen und Geschichten, die unsere Region geprägt haben.Mayen. (zen/jut). Als der WochenSpiegel vor 50 Jahren erstmals erschien, sah die Welt noch ganz anders aus. Seitdem haben fünf Bundeskanzler und eine Bundeskanzlerin Deutschland regiert, die deutsche Teilung wurde überwunden, technische Revolutionen haben unseren Alltag verändert und aus einer Welt ohne Internet und Smartphones ist eine geworden, in der Nachrichten innerhalb von Sekunden um den Globus gehen.
Wie lang 50 Jahre tatsächlich sind, erkennt man aber vielleicht am besten, wenn man nicht nach Berlin oder in die große weite Welt schaut, sondern direkt vor unsere Haustür. Denn auch an Mosel, Eifel und Hunsrück ist in diesem halben Jahrhundert unglaublich viel passiert. Menschen haben Unternehmen aufgebaut, Vereine gegründet, Außergewöhnliches geleistet – und dabei ihre Heimat geprägt. Für unsere Jubiläumsausgabe haben wir deshalb einige dieser Menschen getroffen und mit ihnen zurückgeblickt. Herausgekommen sind ganz persönliche Geschichten, überraschende Erinnerungen und spannende Einblicke in fünf Jahrzehnte unserer Region.
Besondere Jubiläen in der JubiläumsausgabeSeit 1986 brennt die Theaterleidenschaft der Freunde der Burgfestspiele, ein Verein, der älter ist als das Festspiel selbst. Kunst und Handwerk tragen Namen wie Professor Carl Burger, Bildhauer, Maler, Dichter – und erster Direktor der Steinmetzfachschule, dessen Wirken bis heute nachhallt.
Vor 30 Jahren begann der Vulkanpark als Experiment – heute ist er ein lebendiger Blick in die Erdgeschichte. Das AWO Seniorenzentrum Sterngarten feiert ein großes Jubiläum und zeigt, wie sehr Gemeinschaft trägt.
Und dann dieser Klang, der bleibt: 50 Jahre Kampfmaschine, die Kultband, deren »Hey Maye« längst ein Stück Stadtgefühl ist. Ebenso prägend: 60 Jahre Lebenshilfe Mayen, deren »Es e jeföhl« Zusammenhalt zu einem Versprechen macht.
Maria Laach blickt auf markante Ereignisse zurück, Mayen selbst auf fünf Jahrzehnte voller Wandel. Ein besonderer Mensch steht für Beständigkeit: Benedikt Müntnich, Bruder und Abt, 50 Jahre im ewigen Gelübde.
Mit der App »MYK – Spuren der Zeit« wird Geschichte digital erlebbar. 65 Jahre Geißler Handwerkskunst zeigen, wie Tradition Zukunft formt. Die Verbandsgemeinden Brohltal, Maifeld, Mendig und Vordereifel erzählen von Aufwind, Strukturwandel und stetigem Wandel.
All diese Jubiläen, all diese Wege – sie formen das Gesicht einer starken Region. Und der WochenSpiegel ist seit 50 Jahren ihr Chronist, Begleiter und Herzschlag.
Dann ist da noch ein Mann, um den sich bis heute Geschichten und Legenden ranken: Sein Name ist Mauss – Werner Mauss. Der Mann aus dem Hunsrück gilt als einer der bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Privat-agenten Deutschlands. Für unsere Jubiläumsausgabe öffnet er sein persönliches Archiv und erzählt von spektakulären Einsätzen aus seiner jahrzehntelangen Karriere. Darunter ist ein Fall, der ebenfalls exakt 50 Jahre zurückliegt: der Raub des Kölner Domschatzes. Mauss war damals maßgeblich daran beteiligt, den gestohlenen Schatz wiederzubeschaffen.
Eine ganz andere, aber nicht weniger außergewöhnliche Geschichte erzählt Dagmar Korn aus Senheim. Seit genau 50 Jahren betreibt sie »Tanjas Club« – einen der ältesten und bekanntesten Nachtclubs der Moselregion. Sie hat erlebt, wie sich das Nachtleben, die Gäste und die Gesellschaft verändert haben. Fünf Jahrzehnte hinter der Theke haben einen Schatz an Geschichten hinterlassen, von denen sie uns einige erzählt hat.
Das sind nur einige der Menschen und Geschichten, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, in unserer Jubiläumsausgabe »50 Jahre WochenSpiegel« erwarten. Es ist eine Ausgabe zum Erinnern und Wiederentdecken, vielleicht auch zum Staunen und Schmunzeln. Hier geht es zur Jubiläumsausgabe:
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