Jutta Kruft

Neujahrskonzert der Blaskapelle Ettringen

Mayen/Ettringen. Traurig ist die Menschheit in das neue Jahr gestartet, sowohl mit Blick auf die Welt, Europa als auch den eigenen Landkreis.
Was kann Musik da bewirken? Nichts, möchte man vorschnell meinen und doch ist sie für den großen Komponisten Ludwig van Beethoven höhere Offenbarung als alle Weisheit und besitzt von daher die Fähigkeit die Welt zu verändern und Menschen zu verbinden.
Beim Neujahrskonzert der Blaskapelle Ettringen stand Beethoven nicht auf dem Programm. Doch Jenny Barz, die musikalische Leiterin ihres großen Orchesters hatte für den musikalischen Start gerade auch in dieses neue Jahr eine überaus glückliche Hand bewiesen.
Los ging es aber zunächst mit dem Jugendorchester. Der Vereinsnachwuchs unter der Leitung von Simon Ockenfeld verzauberte das Auditorium in der prall gefüllten St.-Clemens-Kirche in Mayen, wo die beiden Ensembles des Vereins in diesem Jahr zum ersten Mal gastierten, mit den Beiträgen „Star Wars“, „Highlights from Moana“, „The Pink Panther“ und „Hallelujah“.
Dann nahm das Blasorchester seine Plätze ein und es wurde sofort wieder weihnachtlich, passend zu der noch andauernden Weihnachtszeit und dem entsprechend prachtvoll geschmückten Gotteshaus.
„Hark! The Herold Angels sing“, „Carol oft he Bells“, „Westminster Carol“, aber auch der „Abendsegen“ aus der Oper „Hensel und Gretel“ ließen mit der Kraft der Musik das hoffnungsvolle Licht der Weihnacht für das begeisterte Publikum erneut aufleuchten.
Wie bereits zur Adventsmatinee war das Highlight an diesem Nachmittag das anspruchsvolle Werk des US-amerikanischen Komponisten Rossano Galante, der mit „Aurora Borealis“ das fantastische Naturschauspiel der Nordlichter musikalisch „sichtbar“ machte und damit ein „Gemälde“ schuf, das die Musikerinnen und Musiker von Hochsimmer exzellent interpretierten.
Am Ende grüßten dann noch ABBA („Happy New Year“) und John Lennon („Happy Xmas“) mit ihren bekannten Wünschen für das neue Jahr und den Träumen von einer friedlichen Welt ohne Krieg und Leid.
Durch das Programm führte in bewährter Weise wieder Jutta Schuster, rhetorisch perfekt und mit interessanten Erläuterungen zu den vorgetragenen Stücken.
Auch sie wünschte sich und allen Besuchern gleich zu Beginn bereits, dass die friedensverkündenden Engel von Betlehem doch wieder kommen mögen.
Musikalische Unterstützung von Seiten der Blaskapelle hätten Sie jedenfalls…

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