Jutta Kruft

TuS Mayen unterliegt 0:5 - Elztal punktet in Neuwied

Der TuS Mayen musste auf heimischem Rasen eine Niederlage gegen den FC Bitburg einstecken.

Der TuS Mayen musste auf heimischem Rasen eine Niederlage gegen den FC Bitburg einstecken.

Bild: Peter Seydel

Mayen/Mendig/Gering. Der TuS hat auch das dritte Heimspiel der Saison zu Null verloren. Gegen das Spitzenteam aus Bitburg setzte es eine verdiente 0:5 (0:4) Niederlage.
Mayen startete gut in die Partie. Zwar hatte Bitburg durch Lucas Herres die erste Chance (4.), aber die Schwarz-Weißen hielten dagegen. Leon Kohlhaas Weitschuß ging über das Tor (8.). »Wir haben in der ersten Viertelstunde ein gutes Pressing gespielt und Bitburg zugestellt. Die beiden Gegentore hätten wir verhindern können«, ärgerte sich Mayens sportlicher Leiter Niko Foroutan. Und so sorgten Nico Fuchs (0:1, 14.) und Lucas Herres (32.) für eine 0:2 Führung. Etwas später foulte Kevin Cabello im Sechzehner Pascal Müller. Den fälligen Elfmeter verwandelte Fuchs zum 0:3 (40.). Joshua Bierbrauer sorgte per Kopfball für die 0:4-Halbzeitführung.
Mayens Trainer Marc Steil war bedient: »So reicht das nicht. Wir laden in jedem Spiel den Gegner zu den Toren ein.« 
Mittlerweile hatte im Nettetalstadion Regen eingesetzt, vielleicht schaltete auch deshalb der FC Bitburg gleich um mehrere Gänge zurück. Trotzdem erzielten die Bierstädter durch Pascal Müller das 0:5 (50.). Foroutan: »Bitburg hat das heute sehr abgezockt und clever gemacht. Sie haben unsere Fehler sofort bestraft und somit auch verdient gewonnen.« Im Nettetal war es offensichtlich, dass der TuS Mayen es schwer haben wird die Klasse zu halten. Foroutan: »Wir werden uns steigern und müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.« Gästetrainer Fabian Ewertz. »Wir waren heute vielleicht nicht fünf Tore besser als die Mayener, aber sehr effektiv. Mit dem vierten Treffer kurz vor der Pause war das Spiel entschieden und ich konnte den einen oder anderen Stammspieler schonen.«
Das nächste Spiel bestreitet der TuS am Sonntag, 13. September, in Mülheim-Kärlich. Anstoß: 16 Uhr.
 SV Eintracht Mendig : SG Mülheim-Kärlich II 3:5 (1:1)
 Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen musste Eintracht Mendig die erste Niederlage der Saison einstecken. 
In einem zu Beginn sehr hektischen Spiel kamen die Mendiger nach wenigen Minuten besser ins Spiel, vergaben aber einige Chancen, um in Führung zu gehen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ließ Mendigs Schlussmann Nico Fogolin den Ball nach vorne prallen. Mülheims Tobias Uhrmacher hatte den Braten gerochen und traf zur 0:1-Führung (33.). In der 43. Minute der Ausgleich. Brice Mitel war im Sechzehner der SG zu Fall gebracht worden. Der Gefoulte trat selber an und erzielte den 1:1- Ausgleich (44.). Mit einem Unentschieden ging es in die Kabinen.
»Durch den Ausgleich war das Spiel wieder auf Null. Wir wollten besser ins Spiel kommen, die Räume verdichten«, so Mendigs Trainer Damir Mrkalj.
Allerdings dauerte es rund 20 Minuten, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Brice Mitel brachte mit seinem zweiten Treffer des Tages Mendig 2:1 in Führung (68.). Nur drei Minuten später glich Mülheim aus. Elias Mohebzada mit dem erneuten Ausgleich. Und dann gingen die Gäste erstmals in Führung. Rayen Somrani mit dem 2:3 (74.). Mendig blieb dran und erzielte das 3:3. Neuzugang Jeff Ampadu, den die Mendiger im Laufe der Woche aus Ahrweiler an die Brauerstraße holten, mit dem 3:3- Ausgleich (83.). 
Mendig wollte mehr und hatte Pech, dass Brice Mitel zwei Großchancen nicht zur Führung nutzen konnte. Erst schoss er Mülheims Keeper an, wenig später rettete die Lattenunterkante die SG 2000 vor dem Rückstand. In der Nachspielzeit nutzte Ben Vulicevic ein Missverständnis der Mendiger zum 3:4 (90. 4). Ramel Kudi sorgte mit dem 3:5 (90. 6) für den glücklichen Gästesieg.
Mrkalj: »Am Ende wollten wir vielleicht im eigenen Stadion den Tick zu viel und werden am Ende zweimal ausgekontert.«
Für Mendig geht es am Freitag, 11. September, weiter. Dann empfängt man in Mendig Aufsteiger Ahrweiler II um 20 Uhr an der Brauerstraße.
 HSV Neuwied : SG Maifeld-Elztal 3:3 (1:0)
 In einem hektischen Spiel hat die SG Maifeld-Elztal in Neuwied einen Punkt mit nach Hause genommen.
Nur vier Tage nach dem kräfteraubenden 0:2 im Pokal gegen Oberligist RW Koblenz ging es für die Blau-Weißen zum HSV Neuwied.
»Wir müssen mit dem 3:3 zufrieden sein. Die erste Hälfte von uns war gut, trotzdem liegen wir 0:1 hinten. Dagegen war die zweite Hälfte vogelwild. Wir hatten keine Ordnung. Personell gehen wir gerade auf dem Zahnfleisch. Einige Spieler waren angeschlagen, andere kamen direkt aus dem Urlaub. Wir waren am Ende platt. Mit gütiger Mithilfe des HSV Neuwied haben wir das Spiel noch drehen können. Wir müssen uns steigern«, so die klare Ansage von Trainer Daniel Fischer.
Die Neuwieder gingen sechs Minuten vor dem Pausentee 1:0 in Führung. Sascha Kaiser traf für den letztjährigen Aufsteiger. Erst zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als die Deichstädter durch Giovani Landi das 2:0 erzielten. 
Eine Minute später verkürzte die SG ME. HSV Keeper Jan Lück wollte den Ball nach vorne spielen, traf dabei Michael Emmer und der Ball rollte zum Anschlusstreffer ins leere Tor. In der 57. Minute war es wiederum Landis, der mit dem 3:1 (57.) den alten Abstand wieder herstellte. Es entwickelte sich vor 80 Zuschauern ein zunehmend hektisches Spiel, woran auch der Unparteiische mit seinen Entscheidungen beitrug. Frisch eingewechselt verkürzte Noah Ostrominski in der 63. Minute auf 3:2. Als Schiedsrichter Julian Hoß in der 78. Minute auf Elfmeter für die Gäste entschied, der von Aaron Weidler zum 3:3 vollstreckt wurde, ging es hoch her. Neuwied hatte vorher zweimal vergeblich Strafstoß gefordert. Am Ende blieb es beim 3:3- Unentschieden.
Für die SG Maifeld-Elztal geht es am Samstag, 12. September, weiter, wenn man um 18 Uhr Mitaufsteiger Binningen empfängt und es zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Lars Lauber kommt. (pH)