

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L146 zwischen Reinsfeld und Holzerath sind am Montagnachmittag, 7. September, zwei Frauen schwer verletzt worden. Beide wurden nach der notärztlichen Versorgung mit Rettungshubschraubern in regionale Krankenhäuser geflogen.
Der Unfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr zwischen der Abfahrt nach Kell am See und dem Ortseingang von Holzerath. Nach Angaben der Polizei war eine 64-jährige Frau aus Trier mit ihrem Pkw von Reinsfeld in Richtung Holzerath unterwegs. In einer Linkskurve verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.
In den beiden Fahrzeugen befand sich jeweils nur eine Person. Die 63-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Pkw wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehr musste sie mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät befreien. Die 43-jährige Fahrerin aus der Verbandsgemeinde Thalfang wurde ebenfalls schwer verletzt.
Eine Frau außer Lebensgefahr
Beide Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit Rettungshubschraubern in regionale Krankenhäuser gebracht. Nach den Ermittlungen der Polizei ist die 43-Jährige inzwischen außer Lebensgefahr. Bei der 63-Jährigen kann aufgrund der multiplen Verletzungen weiterhin eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 50.000 Euro geschätzt.
L146 rund sechs Stunden gesperrt
Die Feuerwehr übernahm neben der technischen Rettung auch die Absicherung der Unfallstelle und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die L146 war zur Unfallaufnahme rund sechs Stunden vollständig gesperrt. Die Straßenmeisterei Hermeskeil richtete entsprechende Umleitungen ein.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch Kräfte der Polizeiinspektion Hermeskeil gemeinsam mit dem Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Trier. Wie es genau zu dem Frontalzusammenstoß kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Holzerath, Schöndorf, Waldrach, Kasel und Reinsfeld sowie zwei Rettungswagen, drei Notärzte und zwei Rettungshubschrauber. Zudem waren die Straßenmeisterei Hermeskeil und weitere Kräfte beteiligt. Auch VG-Bürgermeister Thomas Hoffmann machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Quelle: Florian Blaes




