Nico Lautwein

Verkehrseinschränkungen auf der Sauerbrücke bei Wasserbillig

Kreis. Autofahrer müssen sich auf der Grenzbrücke zwischen Wasserbillig und Wasserbilligerbrück erneut auf Behinderungen einstellen. Aufgrund notwendiger Instandsetzungsarbeiten wird die Brücke im Februar zeitweise nur eingeschränkt befahrbar sein.

Symbolfoto

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Bild: Kevin Schößler

Nach Angaben der zuständigen Verkehrsbehörde ist im Zeitraum von Montag, 2. Februar, bis voraussichtlich 16. Februar 2026 eine halbseitige Sperrung vorgesehen. Die Bauarbeiten finden werktags zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr statt und liegen damit bewusst außerhalb des morgendlichen und nachmittäglichen Berufsverkehrs. Während dieser Zeiten wird der Verkehr mithilfe einer Ampelanlage geregelt.

Schäden nach tödlichem Unfall machen Arbeiten erforderlich

Hintergrund der erneuten Maßnahmen sind Beschädigungen an der Brückenkonstruktion, die auf einen schweren Verkehrsunfall Anfang Juni 2025 zurückgehen. Damals war ein Auto von der Brücke in die Sauer gestürzt. Der 35-jährige Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, erlag dort jedoch später seinen Verletzungen. Zwei weitere männliche Insassen im Alter von 38 und 46 Jahren erlitten lediglich leichte Verletzungen.
Die nun anstehenden Arbeiten dienen der weiteren Beseitigung der damals entstandenen Schäden und der Sicherstellung der Verkehrssicherheit auf der grenzüberschreitenden Verbindung.

Fortsetzung bereits begonnener Instandsetzung

Bereits im vergangenen Herbst waren erste Reparaturen an der Brücke durchgeführt worden. Zwischen dem 27. Oktober und dem 24. November 2025 galt auf der Sauerbrücke eine vergleichbare Verkehrsregelung: Auch damals wurde werktags zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr gearbeitet, während der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt wurde.
Mit der nun angekündigten Bauphase sollen die verbleibenden Maßnahmen abgeschlossen werden. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, im genannten Zeitraum mehr Zeit einzuplanen und mögliche Verzögerungen zu berücksichtigen.

Quellen: LBM-Pressestelle (Trier), Kevin Schößler


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