

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat Mittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ für zwei Projekte in der Region beschlossen. Die Verbandsgemeinde Prüm erhält 279.912 Euro für die Sanierung des Waldfreibades. Für die Sanierung des Naturfreibades Gemündener Maar bekommt die Stadt Daun 620.132 Euro.
„Die Förderung bringt die Sanierung des Waldfreibades in Prüm einen wichtigen Schritt voran. Entscheidend ist, dass das Freibad den Menschen in Prüm auch künftig erhalten bleibt“, so der Bundestagsabgeordnete für die Eifel Patrick Schnieder.
Auch die Förderung für Daun begrüßt Schnieder: „Die Förderung für das Gemündener Maar ist eine gute Nachricht für Daun. Sie sichert einen wichtigen Sport vor Ort und sorgt dafür, dass das Naturfreibad auch in Zukunft erhalten bleibt“.
Beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das mit der Umsetzung des Programms beauftragt ist, gingen insgesamt etwa 939 Interessenbekundungen ein. Die beantragte Gesamtfördersumme lag bei rund 3,2 Milliarden Euro. Damit war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. Für die zusätzliche Tranche des Förderprogramms stehen 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.
Mit den zusätzlichen 250 Millionen Euro unterstützt der Bund ausschließlich die Sanierung von Schwimmbädern. Neben den aktuellen Förderungen für Prüm und Daun waren in früheren Jahren bereits das Hallenbad in Irrel mit 3,69 Millionen Euro und das Freibad in Kyllburg mit 1,7 Millionen Euro berücksichtigt worden.
„Schwimmbäder sind weit mehr als Sportstätten. Sie sind Orte der Begegnung, hier lernen Kinder schwimmen und hier findet Schul- und Vereinssport statt. Deshalb ist es richtig, dass der Bund einen Beitrag zum Erhalt der kommunalen Schwimmbäder leistet. Nach der Förderung des Hallenbades in Irrel mit 3,69 Millionen Euro und des Freibades in Kyllburg mit 1,7 Millionen Euro in früheren Jahren sowie dem Naturfreibad in Daun mit 620.132 Euro in der aktuellen Förderrunde freue ich mich, dass wir diesen Weg nun auch mit dem Waldfreibad in Prüm fortsetzen können. Damit ist es gelungen, insgesamt rund 6,29 Millionen Euro an Bundesmitteln für Schwimmbäder in den Wahlkreis zu lotsen. Wir wollen, dass Schwimmen und Schwimmunterricht auch künftig wohnortnah möglich bleiben“, so Patrick Schnieder.




