Kreis. Fledermäuse standen im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung der Junior-Ranger Vulkaneifel. Bei einem Treffen im Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel erhielten die jungen Naturinteressierten zunächst spannende Einblicke in die Lebensweise der heimlichen Nachtjäger. In einer kurzen Weiterbildung erfuhren die Kinder und Jugendlichen unter anderem, wie sich Fledermäuse mit Ultraschall orientieren, welche Rolle sie als Insektenjäger im Ökosystem spielen und welche Lebensräume sie in der Vulkaneifel benötigen.
Im Anschluss wurde das neu gewonnene Wissen direkt praktisch umgesetzt: Gemeinsam bauten die Junior Rangerinnen und Junior Ranger Fledermauskästen aus Holz. Diese sollen künftig in geeigneten Lebensräumen aufgehängt werden und den Tieren zusätzliche Quartiere bieten. Gerade durch den Verlust natürlicher Unterschlupfmöglichkeiten sind solche künstlichen Quartiere ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Mit Aktionen wie dieser verbindet der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel Naturerlebnis, Wissensvermittlung und aktives Engagement für den Naturschutz. Die Junior-Ranger lernen dabei nicht nur viel über die Tier- und Pflanzenwelt ihrer Heimat, sondern können auch selbst konkret zum Schutz der Artenvielfalt beitragen.
Möglich wurde die Veranstaltung durch das EU-geförderte LIFE-IP-Projekt ZENAPA. Seit 2016 sind der Landkreis Vulkaneifel sowie der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel Teil dieses Projekts. Das kommunale Klimaschutzmanagement des Landkreises setzt dabei Maßnahmen um, die darauf abzielen, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig die biologische Vielfalt sowie den Naturschutz in der Region zu stärken.
Weitere Informationen zum Projekt finden Interessierte unter
www.zenapa.de