

Seit 1972 gehört die Rallye Oberehe zum Motorsportkalender in der Vulkaneifel. Bei der 53. Auflage waren neben modernen Rallyefahrzeugen auch 32 Vorwagen aus rund 40 Jahren Rallyegeschichte unterwegs. Insgesamt mussten die Teilnehmer gut 170 Kilometer bewältigen.
Auf dem Programm standen sechs Wertungsprüfungen, die teilweise mehrfach gefahren wurden. Die Strecken führten über rund sieben Kilometer Schotter und 53 Kilometer Asphalt. Mehrere Hundert Zuschauer verfolgten das Geschehen entlang der Wertungsprüfungen.
Die Rallye Oberehe war in diesem Jahr Teil mehrerer Serien und Wettbewerbe. Dazu gehörten der Ravenol Deutsche Rallye-Cup, die ADAC-Rheinland-Pfalz-Saar-Meisterschaft, der ADAC-Nordrhein Pokalwettbewerb Rallyesport und die Youngtimer Rallye Trophy.
Zu den Teilnehmern gehörte auch Oliver Selmikeit aus Kaiserslautern, der zum zehnten Mal bei der Rallye Oberehe startete. Gemeinsam mit seiner Copilotin Claudia Nicolaus aus Sarmersbach trat er in einem Renault Clio mit 180 PS an. "Die Eifel ist schön und hier bei der Rallye sind nicht zu schwierige Bedingungen. Alle hier sind ziemlich schnell, für mich ist das Ankommen das wichtigste", sagte Selmikeit.
Den Gesamtsieg sicherten sich Björn Satorius und Stefan Schneeweiß im Toyota GR Yaris Rally2. Für das Team war es bereits der fünfte Sieg in Folge bei der Rallye Oberehe.



