Kai Brückner

Gartenhaus brennt lichterloh - Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Ein Feuer hat am vergangenen Samstagmorgen, 19. Juli, ein größeres Gartenhaus in Rüdesheim an der Nahe vollständig zerstört.
Trotz des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte das Holzgebäude nicht mehr gerettet werden. Die Leitstelle alarmierte gegen 7.15 Uhr die Rüdesheimer Feuerwehr, nachdem Anwohner einige Minuten zuvor den Notruf gewählt hatten. Eine schwarze Rauchsäule wies den anrückenden Helfern den Weg ins Kleingartengelände am Ellerbach. Das Gartenhaus brannte beim Eintreffen der Fahrzeuge bereits in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung und zum Schutz des angrenzenden Waldstücks setzte Einsatzleiter Martin Barth drei C-Rohre ein und ließ die Wehren aus Hüffelsheim und Weinsheim nachalarmieren.
 
Die Löschwasserversorgung wurde mit einem Tanklöschfahrzeug sichergestellt, zusätzlich wurde eine Leitung zu einem Hydranten verlegt. Um die Flammen vollständig zu löschen, wurden die Trümmer eingerissen und auseinandergezogen. Eine Ausbreitung auf den Wald konnte verhindert werden. Insgesamt kamen vier Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz der rund 40 Einsatzkräfte konnte nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen 10 Uhr beendet werden.