Brückensperrung zwischen Bernkastel und Kues

VG Bernkastel-Kues. Im Zuge des Ausbaus der Cusanusstraße ist seit dem 2. März die Brücke zwischen Bernkastel und Kues gesperrt. Die Arbeiten werden sich wohl bis Juni hinziehen.

Mit der Sperrung der Brücke zwischen Bernkastel und Kues kommt der schwierigste Abschnitt des mehrjährigen Ausbaus der Cusanusstraße. Vom Verkehrskreisel in Kues bis zum Brückenkopf in Höhe vom Modehaus Hees müssen neue Kanalleitungen in bis zu sechs Meter Tiefe verlegt werden. Die ausführende Firma wird in diesem Abschnitt mit zwei Kolonnen arbeiten. "Die Brücke muss so schnell wie möglich wieder aufgehen. Sie ist unsere Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen und eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt. Die Arbeit mit mehr Kolonnen ist unentbehrlich", sagt Stadtbürgermeister Wolfgang Port.

Autofahrer können von Bernkastel nur noch über Lieser oder Wehlen nach Kues kommen. Fußläufig wird die Brücke zu jeder Zeit passierbar sein. Allerdings nicht in jedem Abschnitt und nicht zu jeder Zeit barrierefrei. In ihrer Mobilität beeinträchtigte Menschen können in diesen Bauphasen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Bernkastel nach Kues oder umgekehrt gelangen. Die Fahrangebote der Verkehrsbetriebe sind unter deren Internetseiten und auch unter www.cusanusstraße-bks.de zu finden. "Es wird in dieser Phase zu Einschränkungen kommen. Die Stadt will bis dahin auch die Möglichkeit für ein Ruftaxi einrichten. Wenn Menschen mit Behinderung Hilfe brauchen, stehe ich bei der Problemlösung natürlich zur Verfügung", bietet auch Rita Busch als Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Verbandsgemeinde Unterstützung an.

In den ersten Wochen wird der Fußgängerweg auf Seiten des Cusanusstiftes zunächst begehbar sein. Die gegenüberliegenden Betriebe sind dann über Baustellenwege erreichbar. "Eine komplette Sperrung des Abschnittes vom Kreisel bis zum Modehaus Hees wird im Anschluss kommen. In diesem Zeitraum ist die Brücke nur noch über die Treppe neben dem Modehaus zugänglich", erklärt Port.

Die Brückensperrung wird für einige Einschränkungen sorgen. Stadtbürgermeister Wolfgang Port hofft auf das Verständnis der Bevölkerung.

(red)

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