Andreas Bender

Erster Einsatz: Waldbrandzug des Rhein-Hunsrück-Kreis unterstützt im Nachbarkreis

Rhein-Hunsrück. Nur eine Woche nach seiner offiziellen Indienststellung hat der neu gegründete Waldbrandzug des Rhein-Hunsrück-Kreises seinen ersten Einsatz erfolgreich absolviert. Der benachbarte Landkreis Bad Kreuznach hatte Unterstützung angefordert.

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen der vergangenen Woche kam es am Nachmittag des 27. Juni 2026 in der Ortsgemeinde Traisen im Landkreis Bad Kreuznach zu einem Waldbrand. Noch am selben Tag forderte der benachbarte Landkreis Bad Kreuznach gegen 23 Uhr den Waldbrandzug des Rhein-Hunsrück-Kreises zur Unterstützung an.

Unmittelbar nach der Alarmierung rückten die Spezialkräfte zur Einsatzstelle nach Traisen aus, um die örtlichen Feuerwehren bei der Bekämpfung des Waldbrandes zu unterstützen. Unter äußerst anspruchsvollen Bedingungen leisteten die Einsatzkräfte bereits beim ersten Einsatz rund 20 Stunden ununterbrochen ihren Dienst und arbeiteten mit großem Engagement an der Eindämmung des Feuers. Nach einer kurzen Erholungsphase wurde der Waldbrandzug an insgesamt drei Tagen zur Unterstützung der Löscharbeiten eingesetzt.

Landrat Volker Boch, der sich vor Ort selbst einen Eindruck von den Einheiten gemacht hat, würdigt den erfolgreichen ersten Einsatz der neuen Einheit: „Der erste Einsatz unseres Waldbrandzuges zeigt, wie wichtig es war, diese spezialisierte Einheit aufzubauen. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und beeindruckender Ausdauer über viele Stunden hinweg im Einsatz waren. Gleichzeitig ist dieser Einsatz ein starkes Zeichen für die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren über Kreisgrenzen hinweg, denn bei Wald- und Vegetationsbränden ist gegenseitige Unterstützung unverzichtbar.“

Neben dem Waldbrandzug waren auch mehrere Feuerwehren aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen zudem durch die Technische Einsatzleitung des Landkreises, den Einsatzleitwagen 2, einen Leitenden Notarzt, die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Verpflegung, die SEG Betreuung und die Drohne der DLRG.