

Von dem Wagen blieb nahezu nur noch die ausgebrannte Karosserie zurück. Der Innenraum und der Motorbereich wurden durch das Feuer schwer zerstört. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Durch den Fahrzeugbrand gerieten auch Teile des angrenzenden Grünstreifens beziehungsweise der Böschung in Brand. Das Feuer breitete sich dort jedoch nur auf einen kleinen Bereich aus.
Aufgrund der trockenen Vegetation bestand allerdings die Gefahr, dass die Flammen weiter in Richtung des angrenzenden Waldgebietes laufen könnten. Ein Übergreifen des Feuers auf den Wald konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr jedoch verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Sohrenbüchenbeuren, die Feuerwehr Hahn sowie die Flughafenfeuerwehr des Flughafens Hahn. Die Einsatzkräfte konnten den Brand zügig eindämmen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Für die Dauer der Löscharbeiten, der polizeilichen Maßnahmen und der Bergung war die L193 über eine Stunde vollständig gesperrt. Warum das Fahrzeug Feuer fing, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Ein technischer Defekt wird als mögliche Ursache nicht ausgeschlossen. Das vollständig ausgebrannte Fahrzeug musste anschließend durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.


