

Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester meistert Marvin einen Alltag, der von zahlreichen Therapien und Arztterminen geprägt ist. Einmal wöchentlich erhält er jeweils Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie, um seine Muskulatur möglichst lange zu erhalten und seine Selbstständigkeit in allen Belangen zu fördern. Hinzu kommen regelmäßige Kontrolltermine in der Uniklinik sowie bei Fachärzten, unter anderem in der Kardiologie, Pneumologie und Orthopädie. Diese medizinische Versorgung ist unverzichtbar, erfordert von der Familie jedoch viel Zeit, Kraft und Organisation.
Lange gingen Ärzte von einer Entwicklungsverzögerung und motorischen Problemen aus. Erst im Alter von acht Jahren erhielt Marvin die Diagnose Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Seitdem kämpft er jeden Tag gegen das Fortschreiten der Erkrankung. Er gibt nicht auf, auch wenn er immer häufiger stürzt, seine Kraft nachlässt oder Krankenhausaufenthalte notwendig werden. Seine Eltern tun alles dafür, ihm eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen: »Wir versuchen, Marvin die schönste Zeit zu schenken, die er haben kann.«
Mittlerweile ist Marvin bei längeren Strecken auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Muskelerkrankung schreitet weiter fort und macht den Alltag zunehmend schwieriger. Deshalb benötigt die Familie dringend ein größeres, rollstuhlgerechtes Fahrzeug. Das bisherige Auto bietet weder ausreichend Platz noch lässt es sich wirtschaftlich an die Bedürfnisse anpassen. Die notwendigen Umbauten und Reparaturen würden unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen.
»Ein geeignetes Fahrzeug würde Marvin vieles ermöglichen, was für andere Kinder selbstverständlich ist: Freunde besuchen, gemeinsam Ausflüge unternehmen, an Freizeitaktivitäten teilnehmen und die Welt entdecken«, betont Herbert Wirzius, ehrenamtlicher Vorsitzender des Förderverein Lützelsoon e.V. »Das Fahrzeug würde nicht nur seine Mobilität verbessern, sondern der gesamten Familie den Alltag erheblich erleichtern.« So liebt Marvin es ins Kino zu gehen. Auch liebt er das Wasser, dort kann er unbeschwert seine Muskulatur vergessen und sich einfach treiben lassen.
DMD ist eine erblich bedingte, fortschreitende Muskelerkrankung. Sie führt nach und nach zum Verlust aller motorischen Fähigkeiten und beeinträchtigt im weiteren Verlauf auch Herz- und Lungenfunktion. Die Lebenserwartung der Betroffenen ist leider deutlich eingeschränkt.
Umso wichtiger ist es, Marvin die Zeit, die ihm bleibt, so aktiv, selbstbestimmt und erfüllend wie möglich zu gestalten. »Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, die Anschaffung eines rollstuhlgerechten Fahrzeugs zu ermöglichen. Sie schenken Marvin mehr Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität und entlasten gleichzeitig seine Familie«, sagt Wirzius und ergänzt: »Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass er trotz seiner schweren Erkrankung möglichst viele schöne Momente erleben und ein Stück Normalität bewahren kann.«
Wer Marvin und seine Familie unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:



