Andreas Bender

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr: Abgeernteten Rapsfeld brannte

Büchenbeuren. Am Sonntagnachmittag, 9. August, gegen 14.10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Flächenbrand an der K75 zwischen Büchenbeuren und Wahlenau alarmiert.

Bild: Sebastian Schmitt

Auf einem bereits abgeernteten Rapsfeld hatten sich die Flammen auf einer Fläche von rund 200 mal 80 Metern ausgebreitet. Mehrere Notrufe gingen ein, woraufhin die Stützpunktfeuerwehr Sohren-Büchenbeuren alarmiert wurde. Der Wind erschwerte die Löscharbeiten und fachte das Feuer immer wieder an. Dichter Rauch zog über das Feld und war aus größerer Entfernung deutlich zu sehen.

Besonders deutlich zeigte sich erneut, wie trocken Böden und Vegetation derzeit sind. Nach Angaben des Einsatzleiters und Wehrleiters der Verbandsgemeinde Kirchberg griff das Feuer sogar auf eine angrenzende Wiese über. „Mittlerweile ist es so trocken, dass selbst die angrenzende Wiese Feuer gefangen hat“, erklärte er vor Ort. Da auch in den kommenden Tagen mit anhaltender Trockenheit zu rechnen sei, bleibe die Gefahr weiterer Flächen- und Vegetationsbrände sehr hoch.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte der Brand nach rund 45 Minuten gelöscht werden. Für die Einsatzkräfte war der Sonntag damit jedoch noch nicht beendet: Kaum war der Einsatz an der K75 abgeschlossen, folgte bereits die nächste Alarmierung. Die Feuerwehr wurde zur Nachbarschaftshilfe in die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen gerufen. Dort brannte bei Oberkirn ebenfalls eine größere Fläche.