Andreas Bender

Landtagswahl: CDU liegt auch im Rhein-Hunsrück-Kreis vorn

Rhein-Hunsrück. Auch in den Wahlkreisen 16 (Rhein-Hunsrück) und 23 (Bernkastel / Morbach / Kirchberg) konnte die CDU die meisten Stimmen auf sich vereinen. Tobias Vogt und Karina Wächter verteidigten ihre Direktmandate (beide CDU).
Tobias Vogt und Karina Wächter.

Tobias Vogt und Karina Wächter.

Bild: Archiv

Nach 35 Jahren SPD-geführter Regierung ist die CDU nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis bei der Landtagswahl mit 31 Prozent (+3,3 Prozent gegenüber 2021) stärkste Kraft geworden Im Landtag in Mainz sind künftig vier Parteien vertreten. Neben der CDU sind dies SPD (25,9 % / -9,8), AfD (19,5 % / +11,2) und Grüne (7,9 % / -1,4). Die Linke (4,4 % / +1,9), Freien Wähler (4,2 % / -1,2) und FDP (2,1 % / -3,4) scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,5 Prozent. Mit Überhangs- und Ausgleichsmandaten erhöht sich die Zahl der Landtagsmandate von 101 auf 105. Aufgrund der Stimmenergebnisse hat die CDU im neuen Landtag 39 Sitze, die SPD 32 Sitze, die AfD 24 Sitze und die Grünen 10 Sitze.

 

Die Ergebnisse der hiesigen Wahlkreise folgten dem Landestrend. Im Wahlkreis 16 erhielt die CDU die meisten Stimmen (34,6 % / +2) vor der SPD (23,8 % / -11), AfD (19,4 % /+12,6), Grüne (6,4 % / -0,3), Freie Wähler (4,1 % / -1), Linke (3,8 % / +1,7) und der FDP (2,4 % / -3,9). Die Wahlbeteiligung lag bei 73 Prozent.

 

Die CDU (34,5 % / +6) führt auch den Wahlkreis 23 an, vor der SPD (22,3 % / -12,5), AfD (19,4 % / +12,6), Freie Wähler (7,4 % / -2), Grüne (5,2 % / -0,8), Linke (3,4 % / +1,1) und der FDP (2,7 % / -4,2). Die Wahlbeteiligung lag bei 72,1 Prozent.

 

Tobias Vogt (CDU) zieht mit 36,8 Prozent erneut als Direktkandidat für den Wahlkreis 16 in den Landtag ein. Über die jeweiligen Landeslisten sind auch Ruth Greb (SPD, 23 %) und Ralf Schönborn (AfD, 19 %) wieder im Mainzer Landtag vertreten. Das Direktmandat im Wahlkreis 23 ging deutlich an Karina Wächter (CDU) mit 36,4 Prozent der Stimmen. Bettina Brück (SPD, 20,1 %) erreichte über die Landesliste ebenfalls einen Platz im neuen Parlament.