

Fünf Jahre ist es her, seitdem der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Region mit dem Lichtkunstfestival »rheinleuchten« in ein neues Licht gesetzt hat. In diesem Jahr ist es wieder soweit: Vom 8. bis 11. Oktober wird Oberwesel durch Lichtkunst in Szene gesetzt. Hauptspots sind die Kirchen Liebfrauen und St. Martin sowie der Stadtmauergarten und der Klostergarten am ehemaligen Minoritenkloster.
Für die Entwicklung einer szenografischen Konzeptidee zur multimedialen Bespielung der Stadt Oberwesel als Hauptspielort des Festivals hatte der Zweckverband einen künstlerischen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Künstlerkollektiv »eastside lights.media« um Gründer Benjamin Rachfahl setzte sich durch. Unter der Leitidee der Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde werden ikonische Orte in Oberwesel inszeniert und ein immersives Erlebnis geschaffen.
Rachfahl begann seine Karriere in München als Lichttechniker für Film-, TV- und Werbeproduktionen. In Berlin prägte er als Leiter der Lichtabteilung des international renommierten Techno-Clubs Sisyphos maßgeblich dessen visuelle Identität und entwickelte immersive Lichtshows, die auch auf internationalen Bühnen in Städten wie London, Amsterdam und Beirut zu sehen waren. Später erweiterte er sein künstlerisches Spektrum um 3D-Projection-Mapping und wirkte an internationalen Festivals wie dem Bira Biro Festival in Addis Abeba und dem Tribal Gathering Festival in Panama mit.
Weitere Informationen zum Lichtkunstfestival im Oktober gibt es unter www.rhein-leuchten.de.




