Andreas Bender

Welterbe-Wein 2026: Oberheimbacher Riesling setzt sich durch

Mittelrhein. Zum fünften Mal hat der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal den Wettbewerb »Welterbe-Wein« ausgerufen. In einer Blindverkostung hat sich ein trockener Riesling aus 2025 des Weinguts Eisenbach-Korn aus Oberheimbach durchgesetzt.
Der Oberheimbacher Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn überzeugte die Jury.

Der Oberheimbacher Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn überzeugte die Jury.

Bild: Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal

Mehr als 30 Weine wurden von einer Jury blind verkostet. Die Auswahlprobe wurde durch Professor Rainer Jung und Christoph Schüßler von der Hochschule Geisenheim University sowie durch die Mittelrhein-Weinwerbung professionell organisiert. Teil der Jury waren neben den Geisenheimer Oenologen auch Vertreter des Welterbe-Managements, der Gastronomie und Tourismus, der Weinbauberatung und des Wein-Journalismus.

Der trockene Riesling vom Weingut Eisenbach-Korn ist in den Schiefer-Steillagen in Oberheimbach gewachsen. Trotz der Trockenheit im Jahr 2025 konnten die alten, tief wurzelnden Rebstöcke für eine tolle Vitalität sorgen. Die moderate Säure und ein Hauch natürlicher süße geben dem Riesling eine gute Struktur.

Der Wein erhält noch ein Künstleretikett, das in diesem Jahr von der Illustratorin Mareike Knevels gestaltet wird und 2026 das Welterbe Oberes Mittelrheintal repräsentiert. Als Ex-Burgenbloggerin von Burg Sooneck ist ihr die Region bestens vertraut. Die Grundidee für das Künstleretikett wird sie gemeinsam mit dem Siegerweingut entwickeln.

Der Wein kann beim Weingut Eisenbach-Korn vorbestellt werden (www.eisenbach-korn.de).