In den Nachmittagsstunden des 4. September wurden die polizeilichen Kräfte der PI Simmern zu einem Einsatz auf den Markplatz in Kastellaun gerufen. Durch einen unbeteiligten 78-jährigen wurden die Kräfte an ihrer Aufgabenwahrnehmung erheblich gestört. Verbalen Aufforderungen der eingesetzten Kräfte die Störungen zu unterlassen und Angaben zur Person zu ermöglichen, um folglich einen Platzverweis aussprechen zu können, wurden durch die Person verweigert, sodass der 78-jährige letztlich nach einem Ausweisdokumenten durchsucht werden sollte. Hierbei leistete dieser Widerstand.
Zu allem Überfluss gesellte sich die 75-jährige Ehefrau des Beschuldigten zu der Situation hinzu und schlug in Richtung einer Polizeibeamtin mit der von Ihr mitgeführten Gehhilfe. Auf das Ehepaar kommen entsprechende Strafanzeigen zu. Der Beschuldigte wurde zur Abklärung von Verletzungen medizinischer Versorgung hinzugeführt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Simmern (06761/9210) in Verbindung zu setzen.
Ein 29-jähriger Mann aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis ist am Samstagmittag auf der L218, unmittelbar hinter dem Ortsausgang Simmern in Fahrtrichtung Laubach, mit einem von ihm geführten E-Scooter gestürzt. Hierbei zog er sich eine Kopfplatzwunde zu, die in der Folge ärztlich behandelt werden musste. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem Fahrer erheblicher Atemalkoholgeruch festgestellt.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,13 Promille. Darüber hinaus verlief auch ein Drogenvortest positiv. Der Fahrzeugführer räumte zeitnahen Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln ein. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der 29-jährige muss nun mit einem Strafverfahren rechnen. Um seinen Führerschein muss er nicht bangen, diesen hatte er bereits in einem vorherigen Verfahren verloren.
In Bezug auf den Einsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in Bad Salzig am 3. September (Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses) wird Folgendes nachberichtet:
Der Brandort wurde nach Abschluss der Löscharbeiten durch die Kriminalpolizei begutachtet. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der Brand durch Dachdeckerarbeiten ausgelöst. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich mindestens auf einen sechsstelligen Betrag. Das Gebäude ist vorerst nicht bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.