Michael Nielen

OPTERRA schließt Werk in Sötenich

Sötenich. Mehr als 20 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.
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Das OPTERRA Werk in Sötenich wird geschlossen.

Das OPTERRA Werk in Sötenich wird geschlossen.

Foto: OPTERRA

Das Unternehmen OPTERRA schließt zum 30. Juni seinen als Mahlwerk betriebenen Standort Sötenich. Von der Schließung betroffen sind 20 Mitarbeiter. Sie wurden im Rahmen einer Belegschaftsversammlung über das Vorhaben informiert.
OPTERRA gehört eigener Darstellung nach zu den führenden Zementherstellern Deutschlands und ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns.
»Die Entscheidung, das Werk Sötenich zu schließen, ist das Ergebnis einer eingehenden Prüfung, bei der alle Optionen untersucht wurden. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um eine Alternative zu finden. Aufgrund erheblicher Kostensteigerungen über mehrere Jahre hinweg ist ein Weiterbetrieb des Werks wirtschaftlich nicht mehr vertretbar«, so Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung der OPTERRA GmbH. Man setze sich für die betroffenen Mitarbeiter ein und werde für sie gemeinsam mit dem Betriebsrat in den nächsten Wochen nach einem »geeigneten Ausstiegspaket« suchen.
Seit 2009 wird der Standort in Sötenich, vielen in der Eifel als Zementwerk mit einer mehr als 125-jährigen Tradition bekannt, als Mahlwerk betrieben. Man bedauere es außerordentlich, so Danilo Buscaglia, dass man »unseren ausgezeichneten und motivierten« Mitarbeitern keine Beschäftigung mehr anbieten könne. Man werde alles tun, um sie beim Übergang zu unterstützen und ihnen bei der Suche nach einer alternativen Beschäftigung zu helfen.