Nico Lautwein

0:0 im Hardtwald: Eintracht Trier punktet in Sandhausen 

Trier/Sandhausen. Die Moselstädter nehmen beim SV Sandhausen einen Punkt mit. Beim Unentschieden überzeugt der SVE vor allem defensiv.

Die Blau-Schwarz-Weißen erkämpfen sich ein Remis beim SV Sandhausen.

Die Blau-Schwarz-Weißen erkämpfen sich ein Remis beim SV Sandhausen.

Bild: Eintracht Trier/Hans Krämer

Am 25. Spieltag der Regionalliga Südwest konnte Eintracht Trier durch ein 0:0 einen Punkt beim Tabellenachten SV Sandhausen mit an die Mosel nehmen. Vor 2.658 Zuschauern zeigten die Moselstädter eine konzentrierte Defensivleistung.

Personalsorgen in der Offensive

Eintracht-Trainer Thomas Klasen hatte im Hardtwald mit großen Personalsorgen in der Offensive zu kämpfen. Mit Damja Marceta, Sven König und Hokon Sossah mussten gleich drei Offensivprotagonisten verletzt passen. Sean Seitz, der unter der Woche mit einem Infekt zu kämpfen hatte, schaffte es immerhin auf die Bank. In der Abwehr stellte der Trainer von der Dreier- auf eine Viererkette um. Der Gastgeber aus Sandhausen setzte gegen den Ball auf eine 5-3-2-Formation.

Wenig Chancen in der ersten Halbzeit

Wie Klasen während der Woche durchblicken lies, agierte der SVE in Durchgang eins in einer defensive geprägten Grundordnung. In der 15. Minute waren die Trierer nah am Führungstreffer dran. Kevin Heinz setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch. An der Grenze zum Fünfmeterraum behinderten sich die Spieler der Eintracht-Offensive dann aber gegenseitig beim Torschuss. Auch dem SV Sandhausen gelang in der ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Torgelegenheit. Robert Ramsak köpfte nach einer Flanke von Phil Halbauer aus aussichtsreicher Position über die Querlatte. Auf den Rängen sorgten die rund 500 mitgereisten Trierer unter den 2568 Zuschauern für einen stimmungsvollen Rahmen. Die Heimfans feierten das 75-jährige Bestehen des Hardtwaldstadions mit einer sehenswerten Choreographie.

Späte Chancen auf beiden Seiten

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst nicht. Beide Teams neutralisierten sich gegenseitig, ohne wirklich gefährliche Torsituationen zu kreieren. Bis zur 68. Minute – da brannte es lichterloh im Trierer Strafraum. Der eingewechselte Jahn Herrmann tauchte frei vor Radomir Novakovic auf, doch der Torhüter konnte den Angreifer unter Druck setzen und den Ball zur Ecke abwehren. Bei der Eintracht verpasste Tim Sausen zentral eine vielversprechende flache Hereingabe von Sean Seitz (81.). In der Nachspielzeit verpasste Freddy Rahn aus dem Getümmel den Siegtreffer.

Trainerlob für die Mannschaft

Eintracht-Trainer Thomas Klasen zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Die Jungs haben bravourös taktisch-defensiv einen super Job gemacht und ihr Herz auf dem Platz gelassen.“ Ein großes Kompliment geht an die mitgereisten Eintracht-Fans, die zahlreich den SVE lautstark unterstützt haben.

Statistik

Eintracht Trier: Novakovic – Heinz, Wrusch, Laux (70. Weigelt), Rahn – Spang, Yavuz – Lohei (61. Seitz), Kinscher (70. Wähling), Tekerci – Sausen (83. Filipe)

Schiedsrichter: 2658 (circa 500 Gästefans)

Zuschauer: Maximilian Prölls

Quelle: SVE