

Ohne den weiterhin verletzten Nolan Adekunle, dafür aber mit dem genesenen Steven Ashworth an Bord, schickte Gladiators-Headcoach Jacques Schneider eine Starting Five aus Clayton Guillozet, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen auf das Parkett.
Die Gladiatoren erwischten einen guten Start in die Partie und standen vor allem defensiv extrem stabil. Die Ludwigsburger verloren vermehrt den Ball im Aufbauspiel und die Trierer nutzten diese Ballgewinne zum schnellen Umschaltspiel. So stellte Jordan Roland per Korbleger nach drei gespielten Minuten auf 8:2.
Die Riesen kamen nun von außerhalb der Dreierlinie besser in Fahrt und spielten sich so wieder ins Spiel zurück. Zur Mitte der ersten zehn Minuten stand es nur noch 14:12 (5. Spielminute), bevor die Hausherren erneut in der Defense besser zugriffen und einen ersten Lauf auf 24:14 (8.) starten konnten.
Nun fielen auch die Dreier auf Trierer Seite deutlich besser und Behnam Yakhchali und Urald King erhöhten jeweils von Downtown auf 30:14, bevor Steven Ashworth mit zwei Freiwürfen den 32:14-Zwischenstand nach dem ersten Viertel herstellte.
Offensiv effizient und defensiv stabil
Auch im zweiten Viertel blieben die Trierer offensiv extrem effizient und suchten immer wieder den Weg über ihre Big Men am Korb. Erst lieferte Marten Linßen vier Punkte am Stück, bevor Maik Zirbes von der Dreierlinie auf 39:18 (14.) stellte und den Trierer Vorsprung weiter anhob.
Ludwigsburg war weiterhin im Eins-gegen-eins ihrer Guards erfolgreich und nutzte eine kurzzeitige Wurfflaute der Gastgeber, um den Rückstand wieder auf 44:28 zu verkürzen (17.). Erneut war es die Trierer Defensive, die den Riesen Probleme bereitete, und dank weiterer Ballgewinne durch abgefangene Pässe kamen die Moselstädter wieder ins Laufen.
Die schnellere Transition sorgte für den nächsten Trierer Lauf und mit 53:30 ging es für beide Teams in die Halbzeitansprache.
Kontrolle auch nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste merklich den defensiven Druck auf die Trierer Aufbauspieler. Dies führte zu Beginn des dritten Viertels zu Unsicherheiten, die die Gladiatoren jedoch schnell überwanden und erneut über clevere Defense und schnelles Umschalten zu Erfolgen kamen – per Fastbreak-Dreier stellte George King zwischenzeitlich auf 59:34 (22.).
Die Ludwigsburger fokussierten sich nun darauf, den Trierern das Tempo wegzunehmen, was zunehmend besser gelang. Dank einer soliden Dreierquote und weiterhin erfolgreichem Eins-gegen-eins ihrer Guards verkürzten die Riesen zum Viertelende etwas und nach drei gespielten Abschnitten ging es mit einer weiterhin deutlichen Trierer Führung von 67:49 in die letzte Viertelpause.
Souveräner Sieg zum Abschluss
Im letzten Viertel blieben weiterhin die Trierer Big Men tonangebend und Marten Linßen und Marco Hollersbacher kamen jetzt immer wieder erfolgreich zum Korb. Die Riesen gaben sich nicht auf und versuchten immer mit schnellen Abschlüssen den Rückstand zu verkürzen, hatten defensiv aber weiterhin kein Mittel gegen das Inside-Spiel der Moselstädter.
So stellte Maik Zirbes mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zur Mitte des letzten Viertels auf 81:60 und brachte sein Team endgültig auf die Siegerstraße.
Am Ende eines erneut souveränen Auftritts steht ein 92:76-Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier über die MHP Riesen Ludwigsburg, der vor allem auf eine effiziente Defensivarbeit und starke Wurfquoten in Korbnähe zurückzuführen ist.
Spielstatistik und Stimmen
Die Viertel: 25:24 | 18:32 | 18:24 | 18:18
Zuschauerzahl: 5.400
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators):
„Glückwunsch an die Gladiators. Heute war es ein extrem souveräner Sieg – sicherlich dadurch bedingt, dass wir in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut verteidigt haben. Wir haben die Räume eng gemacht, das richtige Personal von Ludwigsburg aus dem Spiel genommen und den Rebound kontrolliert. Aus diesen Stops sind wir gut ins Laufen gekommen, hatten viele Fastbreaks und gute Ballbewegung. Im Moment macht es sehr, sehr viel Spaß – wir haben einen tollen Rhythmus. Wir hatten zuletzt hier in der Arena sehr gute Trainingsbedingungen und das zeigt sich sofort auf dem Feld. Wir klicken und konnten erneut den Ausfall von Nolan Adekunle gut kompensieren. Das schafft man aber nicht über 40 Minuten, von daher ist es auch verständlich, dass die zweite Halbzeit etwas ausgeglichener war. Wir haben unseren Job gemacht und es ist ein großer Schritt in Richtung unseres Saisonziels von 17 Siegen.“
Für Trier spielten: Steven Ashworth (6 Punkte), Clayton Guillozet (11), Behnam Yakhchali (9), Marco Hollersbacher (14), Marten Linßen (15), Jordan Roland (5), Urald King (9 / 10 Rebounds), Evans Rapieque (0), JJ Mann (0), Maik Zirbes (18) und George King (5).
Beste Werfer MHP Riesen Ludwigsburg: Toms Skuja (17 Punkte), Stefan Smith (12) und Terrell Harris (11).
Quelle: Gladiators Trier



