

Beim Deutschen Lesepreis 2026 ist die achtjährige Mia aus Trier mit dem ersten Platz in der Kategorie „Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien“ ausgezeichnet worden. Mit ihrem Podcast „Mias Leseecke – Der Podcast über Kinderbücher“ überzeugte sie die Jury und setzte sich gegen zahlreiche weitere Einreichungen durch.
Leseförderung auf Augenhöhe
In ihrem Podcast empfiehlt Mia Kinderbücher, liest daraus vor, interviewt Autorinnen und Autoren und erzählt, was sie an den Geschichten besonders bewegt. Damit spricht sie gezielt Kinder ihrer Altersklasse an und macht Leseförderung über digitale Kanäle erlebbar. Die Jury würdigte insbesondere, dass Mia Lesen niedrigschwellig vermittelt und Kinder zum eigenen Entdecken von Büchern motiviert. Hier geht es zu Mias Lesecke
Preisverleihung in Berlin
Insgesamt wurden 16 Personen und Einrichtungen aus rund 400 Einreichungen ausgewählt. Die Preisverleihung fand im Humboldt Carré in Berlin statt. Rund 250 geladene Gäste nahmen an der feierlichen Übergabe teil. Moderiert wurde der Abend von Lesebotschafterin Mona Ameziane.
„Unsere Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, dass Leseförderung auch in einer digitalisierten Welt kreativ und wirkungsvoll umgesetzt werden kann“, sagte Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Lesen sei eine zentrale Voraussetzung für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Der Deutsche Lesepreis wird seit 2013 von der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung vergeben. Ziel ist es, Engagement für die Förderung von Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen sichtbar zu machen und zu stärken. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wird in mehreren Kategorien verliehen.

