aa
„Ein starker Mann“: Jugendhilfezentrum feiert Don Bosco
Seit 90 Jahren böte das Jugendhilfezentrum jungen Menschen eine „große Chance auf selbstständiges Leben“, sagte der Weihbischof in seiner Predigt. Jungen Menschen werde hier, im Sinne Don Boscos gezeigt: „Du gehörst dazu, wirst gebraucht, hast eine wichtige Aufgabe.“ Es gelte, „aus dem Glauben heraus das Leben anzupacken“, erklärte der Weihbischof. Auch bei der Flüchtlingshilfe müsse diese ganzheitliche Sicht gelten, führte Weihbischof Dieser weiter aus. Den Menschen müsse in ihrer äußeren Not aktiv geholfen werden. „Denn in jedem einzelnen der Flüchtlinge sehen wir den ganzen Menschen, den Gott liebt.“
Engagiert in der Flüchtlingshilfe
Aus diesem Ansatz heraus engagiert sich das Jugendhilfezentrum Don Bosco Heleneberg auch in der Flüchtlingshilfe. Gabriele Eckhardt-Blasius (63) arbeitet in einer Aufnahmestelle für minderjährige Flüchtlinge, dem sogenannten Clearing-Haus. Aktuell betreut sie 17 Personen. Ein paar von ihnen haben auch die Möglichkeit, am Heleneberg eine Ausbildung zu machen – wie Mahdi Ghorbanzade (22), der vor fünf Jahren aus Afghanistan nach Deutschland kam. Beim Helenenfest konnte er sein Ausbildungszeugnis als Feinwerkmechaniker abholen. Eine Stelle in Trier hat er schon gefunden. „Es war eine große Chance für mich“, sagt der junge Mann über den Helenberg. „Ich bin sehr stolz auf ihn“, sagt Eckhardt-Blasius. Beide haben ihre Verbindung zu Don Bosco auch künstlerisch umgesetzt."Ihren" Don Bosco gestaltet
41 fast lebensgroße Aufsteller-Figuren des italienischen Heiligen stehen über das Gelände verteilt. Jede sieht anders aus. Denn alle Schulen, Werkstätten und Gruppen haben „ihren“ eigenen Don Bosco gestaltet. Die Clearing-Gruppe von Eckhardt-Blasius hat ihren blau gehalten und mit den Handabdrücken der Jugendlichen versehen. „Er gehört zu allen“, erklärt die Erzieherin. Ghorbanzade hat mitgewirkt an einem Don Bosco, der eine Rüstung trägt. „Denn er ist ein starker Mann“, erklärt er. Und Christoph Sell (19), der eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik macht, gestaltete einen Don Bosco, der leuchtet. „Er sollte eine gewisse Ausstrahlung haben“, erklärt der Jugendliche. Und dies setzte er mit LED-Lampen um. Die Farben sollen, wie die Jugendarbeit Don Boscos, in der Welt leuchten, erklärt Sell.
Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin in eine arme Bauernfamilie geboren. Schon früh hatte er den Wunsch Priester zu werden. Mit 16 konnte er schließlich ein Studium an der Lateinschule beginnen. 1841 empfing er die Priesterweihe, ging nach Turin und setzte sich für besonders arme und benachteiligte Jugendliche ein. Später eröffnete er Schulen und Ausbildungszentren, und gründete den Orden der „Salesianer Don Boscos“ (nach Franz von Sales). 1888 starb Don Bosco. 1934 wurde er heilig gesprochen.
Stadt Trier
Trier. Die Blau-Schwarz-Weißen empfangen am Samstag um 14 Uhr den Tabellendritten FSV Frankfurt. Nach dem Pokalerfolg gegen Engers setzt das Team auf Heimstärke im Moselstadion.
Stadt Trier

Polizei Trier rät zu Vorsicht: Einbrüche und dubiose Haustürangebote
Trier/Region. Nach mehreren Einbrüchen warnt die Polizei vor steigender Kriminalität und unseriösen Haustürgeschäften in der Region. Bürger sollen besonders aufmerksam sein.
Stadt Trier

Punkte sollen her: Gladiators Trier zu Gast in Braunschweig
Trier/Braunschweig. Die Moselstädter starten mit einem Auswärtsspiel bei den Basketball Löwen Braunschweig in die nächste englische Woche der BBL. Sprungball ist am Sonntag um 18 Uhr.
Stadt Trier
Pokalfluch besiegt: Eintracht Trier gewinnt deutlich in Engers
Trier/Engers. Die Moselstädter haben den Pokalfluch gegen den FV Engers beendet. Mit einem 4:1-Auswärtssieg zieht die Mannschaft von Thomas Klasen ins Halbfinale des Rheinlandpokals ein.
Stadt Trier

International gesuchter Straftäter bei Grenzkontrolle auf der A64 festgenommen
Trier. Bei einer Grenzkontrolle auf der A64 hat die Bundespolizei Trier einen international gesuchten 28-Jährigen festgenommen.



Zurück
Nach oben