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Fall Laura Marie: Die Anklage lautet Mord
Warum musste Laura Marie sterben? Dieser Frage geht seit heute Morgen das Trierer Landgericht nach. Das Interesse am Prozess ist groß, die grausame Tat schockte Trier und löste eine Welle des Mitgefühls aus (wir berichteten). An der Sicherheitskontrolle bildete sich entsprechend eine lange Schlange. Viele Menschen sind gekommen, um den Prozess verfolgen. Auch zahlreiche Medienvertreter anwesend. Der erste Verhandlungstag endet jedoch recht früh. Der Angeklagte hatte einen Schwächeanfall erlitten. Die Richterin unterbrach die Verhandlung daher bereits nach gut drei Stunden. Morgen früh soll der Prozess weitergehen.
Verdächter soll Vergewaltigung geplant haben
Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte geplant haben, die 16-Jährige zu vergewaltigen. Am 13. März sollen er und Laura Marie zunächst mit mehreren Bekannten gefeiert haben. Die 16-Jährige wollte zum Hauptbahnhof, um von dort mit dem Bus zu einem Bekannten zu fahren. Der Angeklagte soll sie begleitet haben. Auf einem Fußweg zwischen Wasserweg und Kürenzer Straße soll er Laura Marie angegriffen haben und versucht haben sie zu vergewaltigen. Das gelang ihm nicht, da das Mädchen sich wehrte. Als der 25-Jährige das erkannt habe, soll er laut Anklageschrift den Entschluss gefasst haben, sein Opfer zu töten. Damit habe er verhindern wollen, dass die versuchte Vergewaltigung entdeckt wird. Der Angeklagte soll mit einem Klappmesser viermal auf die 16-Jährige eingestochen haben. Diese soll an den Verletzungen verstorben sein. Im Anschluss soll der Angeklagte die Leiche des Mädchens angezündet haben, um seine Spuren zu beseitigen."Anklage stimmt nur zum Teil"
Der 25-Jährige hatte die Tat bereits im Vorfeld gestanden. Er ließ bei der Verhandlung jedoch über seinen Anwalt ausrichten, die Anklage stimme nur zum Teil. Er habe Laura Marie nicht vergewaltigen wollen. Die Verhandlung ist bis Ende November angesetzt. 50 Zeugen sollen bis dahin ihre Aussage machen.Stadt Trier
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