Claudia Neumann

Fünf Jahre nach der Flut: Caritas baut Krisenmanagement aus

Trier. Mit neuen Strukturen will der Diözesan-Caritasverband Trier besser auf künftige Krisen und Katastrophen vorbereitet sein.

Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 richtet der Caritasverband für die Diözese Trier den Blick nach vorne. Mit den Erfahrungen von Joachim Schäferbarthold, Judith Wörz-Becker und Susanne Willems aus der Fluthilfekoordination baut der Diözesan-Caritasverband Trier ein Krisen- und Katastrophenmanagement auf.

Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 richtet der Caritasverband für die Diözese Trier den Blick nach vorne. Mit den Erfahrungen von Joachim Schäferbarthold, Judith Wörz-Becker und Susanne Willems aus der Fluthilfekoordination baut der Diözesan-Caritasverband Trier ein Krisen- und Katastrophenmanagement auf.

Bild: DiCV Trier/Kristina Kattler

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 entwickelt der Caritasverband für die Diözese Trier seine Krisenvorsorge weiter. Das bisherige Referat Fluthilfekoordination wurde zum Krisen- und Katastrophenmanagement ausgebaut. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der verbandlichen Caritas im Bistum Trier langfristig zu stärken.

Lehren aus Flut, Pandemie und Energiekrise

Die Erfahrungen aus der Fluthilfe sowie aus weiteren Krisen wie der Corona-Pandemie und den Energieengpässen hätten gezeigt, wie wichtig klare Zuständigkeiten und verlässliche Strukturen seien, erklärt Susanne Willems, Referentin für Krisen- und Katastrophenmanagement. Künftig sollen organisatorische Abläufe weiterentwickelt, die Zusammenarbeit innerhalb der Caritas sowie mit externen Partnern wie dem Katastrophenschutz ausgebaut und Krisen noch koordinierter bewältigt werden.

Fluthilfe endet Ende des Jahres

Die Fluthilfe des Diözesan-Caritasverbands läuft zum 31. Dezember aus. Dann enden die finanzielle Unterstützung der Betroffenen, die psychosozialen Beratungsangebote sowie die sozialräumlichen Projekte der Caritas.

„Die Fluthilfe endet, die Verantwortung bleibt“, betont Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz. Ziel sei es, die Erkenntnisse aus der Katastrophe dauerhaft zu sichern und in tragfähige Konzepte zu überführen, um Menschen in künftigen Krisenlagen wirksam unterstützen zu können.