

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 entwickelt der Caritasverband für die Diözese Trier seine Krisenvorsorge weiter. Das bisherige Referat Fluthilfekoordination wurde zum Krisen- und Katastrophenmanagement ausgebaut. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der verbandlichen Caritas im Bistum Trier langfristig zu stärken.
Die Erfahrungen aus der Fluthilfe sowie aus weiteren Krisen wie der Corona-Pandemie und den Energieengpässen hätten gezeigt, wie wichtig klare Zuständigkeiten und verlässliche Strukturen seien, erklärt Susanne Willems, Referentin für Krisen- und Katastrophenmanagement. Künftig sollen organisatorische Abläufe weiterentwickelt, die Zusammenarbeit innerhalb der Caritas sowie mit externen Partnern wie dem Katastrophenschutz ausgebaut und Krisen noch koordinierter bewältigt werden.
Die Fluthilfe des Diözesan-Caritasverbands läuft zum 31. Dezember aus. Dann enden die finanzielle Unterstützung der Betroffenen, die psychosozialen Beratungsangebote sowie die sozialräumlichen Projekte der Caritas.
„Die Fluthilfe endet, die Verantwortung bleibt“, betont Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz. Ziel sei es, die Erkenntnisse aus der Katastrophe dauerhaft zu sichern und in tragfähige Konzepte zu überführen, um Menschen in künftigen Krisenlagen wirksam unterstützen zu können.




