Nico Lautwein

Heimspiel mit Playoff-Bedeutung: Gladiators Trier empfangen Oldenburg im Saisonendspurt

Trier. Vorletztes Heimspiel für die Moselstädter: Gegen Oldenburg geht es um wichtige Punkte im Rennen um die Postseason. Sprungball ist am Samstag um 20 Uhr in der SWT Arena.
Urald King von den Moselstädtern an der Freiwurflinie

Urald King von den Moselstädtern an der Freiwurflinie

Bild: Simon Engelbert

Das Hinspiel in Oldenburg endete am fünften Spieltag mit 85:108 Auswärtsniederlage der Gladiatoren.

Duell im Kampf um die Postseason

Am Samstag wartet das nächste Heimspiel in der Arena auf die Gladiators Trier und damit der nächste mögliche Schritt in Richtung Postseason 2026. Am 32. Spieltag der Basketball-Bundesliga empfangen die Moselstädter die Baskets Oldenburg die ebenfalls die Play-Ins fest im Blick haben und in den verbleibenden Partien der regulären Saison das Ticket zur Playoff-Qualifikation sichern wollen. Nach 31 absolvierten Spielen stehen die Oldenburger aktuell auf dem elften Platz der Tabelle und somit noch einen Rang hinter den begehrten Postseason-Plätzen, der aktuell von den punktgleichen Niners aus Chemnitz besetzt ist. 14 Siege fuhren die Donnervögel im bisherigen Saisonverlauf ein, unter anderem auch im Hinspiel gegen die Trierer Gladiatoren, in denen Combo-Guard Chris Clemons mit 52 erzielten Punkten eine Rekordnacht erlebte und den Baskets nahezu im Alleingang den Heimsieg sicherte und den Römerstädtern seinerzeit die erste Saisonniederlage zufügte. Am Samstag können sich die Fans in der erneut ausverkauften SWT Arena auf das nächste spannende und richtungsweisende Spiel im Endspurt der regulären Bundesligasaison freuen.

Oldenburgs Kader und Stärken

Auch zum Ende der Saison übernimmt Chris Clemons die Rolle des unangefochtenen Leaders in der Oldenburger Offensive. Mit 18,7 erzielten Punkten pro Spiel ist der US-Amerikaner aktuell der beste Korbschütze der gesamten Bundesliga. Auch Guard-Kollege Brian Fobbs liefert mit durchschnittlich 14,7 Punkten pro Spiel solide Unterstützung im Scoring. Gleiches gilt für den deutschen Flügelspieler Nicholas Tischler (10,7), der vor allem mit seiner beeindruckenden Athletik überzeugt, sowie für den spielstarken Big Man Tomislav Zubcic, der als Nachverpflichtung 10,1 Zähler pro Partie erzielt. Center Michale Kyser (9,7), Shooting Guard James Woodard (8,4), Aufbauspieler Kyle Lofton (6,4), sowie Small Forward Dakarai Tucker (4,9) vervollständigen die ausländische Rotation der Donnervögel. Auf den deutschen Positionen verfügt der Oldenburger Kader über weitere Qualität und Erfahrung auf BBL-Niveau in Person von Center Filip Stanic (5,4) und Power Forward Seth Hinrichs (4,6), sowie den Rotationspielern Ralph Honnou, Joel Harms und Colin Schroeder. Teamstatistisch zeigt sich Oldenburgs Qualität vor allem in der starken Dreierquote von 37,3 %, die nach München und Vechta Platz Drei im Ligavergleich bedeutet. Größte Schwachstelle der Donnervögel ist laut Statistik der Rebound – hier bilden die Oldenburger mit 32,9 Abprallern pro Spiel das Schlusslicht der BBL.

Stimme zum Spiel

„Nach dem Jena-Spiel haben wir im Training diese Woche an einigen Dingen gearbeitet. Die Jungs sind heiß auf die letzten drei Spiele und wir als Club wollen unbedingt in die Postseason. Clemons war im Hinspiel extrem heiß und hat auch danach noch einige gute Spiele gemacht und vor allem viele Partien am Ende entscheiden können. Von daher liegt da ein großer Fokus auf ihm. Andererseits muss man auch sagen, dass Oldenburg eine Ansammlung von viel Talent hat und sie sich mit dem neuen Coach in den letzten Monaten stabilisiert haben. Sie spielen sehr physisch und haben sehr viel Athletik und Länge, die sie sehr gut einzusetzen wissen. Da müssen wir gegenhalten und gut auf den Ball aufpassen. Wir müssen dann unseren Basketball spielen, schnell spielen und die Oldenburger Schwächen in der Defensive attackieren. Im Hinspiel war die Offensive sicherlich nicht unser Problem, sondern die Defense und daraus haben wir gelernt und darauf bereiten wir uns vor. Wir freuen uns endlich wieder zuhause zu spielen“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der VET-CONCEPT Gladiators Trier.

Quelle: Gladiators Trier