

Am Kornmarkt in Trier informierten der Sozialdienst katholischer Frauen Trier, pro familia, das Diakonisches Werk, S.I.E./Frauennotruf und das Geburtshaus Trier gemeinsam über die Arbeit und die Zukunft des Geburtshauses. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die Einrichtung zu informieren und Fragen zur teilweisen Schließung zu stellen.
Die Bedeutung des Geburtshauses für Frauen und Familien in Trier und der Region wurde durch die Präsenz der beteiligten Beratungsstellen eindrücklich unterstrichen. Auch Sozialdezernentin und Bürgermeisterin Britta Weizenegger war vor Ort und betonte damit die Unverzichtbarkeit der Einrichtung für die Stadt.
Viele Fragen drehten sich um grundlegende Missverständnisse: Kaiserschnitte werden im Geburtshaus nicht durchgeführt, und von Lärmproblemen kann keine Rede sein – bislang fanden lediglich drei bis sechs Geburten pro Monat in zwei Räumen statt. Klargestellt wurde auch, dass ein Geburtshaus keine Geburtsklinik ersetzt, sondern ein eigenständiges Angebot darstellt. Für viele Frauen und werdende Eltern ist es eine lang ersehnte Alternative, die ihnen die freie Wahl über Ort und Art der Geburt ermöglicht.
Die positive Resonanz und die Solidarität der Besucherinnen und Besucher bestätigten, dass die Aufklärungsarbeit wichtig war. Alle Beteiligten zeigten sich einig, weitere gemeinsame Aktionen folgen zu lassen.
Das Geburtshaus Trier unterstützen:
Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung unter www.geburtshaus-trier.de/aktuelles
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