

Mit einer Gedenkveranstaltung in der Kapelle am Campus II hat die Universität Trier am Donnerstag Abschied von den beiden Studierenden genommen, die innerhalb weniger Tage Opfer mutmaßlicher Gewalttaten wurden. Mehrere Hundert Studierende, Angehörige, Beschäftigte sowie Bürger kamen zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken und ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen.
Gemeinsames Zeichen der Anteilnahme
Die Universitätsgemeinschaft und die Stadt Trier stehen seit den beiden Gewalttaten unter dem Eindruck tiefer Trauer. Ein 22-jähriger Student war bei einem Messerangriff auf dem Petrisberg getötet worden. Wenige Tage später wurde eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. In beiden Fällen gehen die Ermittlungsbehörden von Gewalttaten aus.
An der Gedenkveranstaltung nahmen auch zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft teil. Unter ihnen waren der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Mitglieder des Stadtrats sowie die Präsidentin der Universität Trier, Prof. Dr. Eva Martha Eckkrammer.
Nach einer Schweigeminute wandten sich Eckkrammer und Schwickert an die Anwesenden. Beide sprachen den Familien, Freundinnen und Freunden sowie allen Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Zugleich betonten sie die Bedeutung von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und Mitmenschlichkeit in einer Zeit, die von Trauer, Fassungslosigkeit und Verunsicherung geprägt sei.
Kondolenzbücher und Unterstützung
Bereits in den vergangenen Tagen hatte die Universität mehrere Kondolenzbücher im Studihaus und Staff Club auf Campus I sowie in der Bibliothek auf Campus II ausgelegt. Zudem stand die Notfallseelsorge Studierenden und Beschäftigten als Ansprechpartner zur Verfügung.
Auch die Stadt Trier schuf eine weitere Möglichkeit des Gedenkens. Im Bürgeramt am Viehmarkt liegen Kondolenzbücher der Universität aus, in die sich eintragen können. Damit wollen Stadt und Universität den Angehörigen der beiden Opfer ihre Anteilnahme ausdrücken und zugleich ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Universitätsgemeinschaft setzen.
Quelle. Florian Blaes




