Nico Lautwein

IHK Trier: Steuerpläne gefährden Wein- und Sektwirtschaft 

Trier. Die IHK Trier lehnt die geplante Erhöhung der Steuern auf Schaumwein und Spirituosen ab. Sie warnt vor zusätzlichen Belastungen für Unternehmen und Weinbauregionen.
Symbolfoto

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Bild: Pixabay

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier kritisiert die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Steuern auf Schaumwein und Spirituosen. Nach Ansicht der Kammer würde die Maßnahme insbesondere die mittelständisch geprägte Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft in einer wirtschaftlich ohnehin schwierigen Lage zusätzlich belasten.

Sorge um Unternehmen und Arbeitsplätze

Nach Einschätzung der IHK drohen durch die geplante Steuererhöhung Absatzrückgänge, sinkende Investitionen und weitere Belastungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders betroffen wären Weinbauregionen wie die Region Trier, in denen die Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sowie Arbeitgeber und Anziehungspunkt für den Tourismus sei.

Jennifer Schöpf-Holweck, Hauptgeschäftsführerin der IHK Trier, erklärt: „Die Bundesregierung darf die Wein- und Sektwirtschaft nicht zum Lückenbüßer der Haushaltskonsolidierung machen. Gerade in einer der schwierigsten wirtschaftlichen Phasen der vergangenen Jahrzehnte brauchen die Betriebe Entlastung und Planungssicherheit statt zusätzlicher Belastungen.“

IHK fordert Planungssicherheit

Aus Sicht der IHK gefährde eine höhere Schaumwein- und Spirituosensteuer Wachstum, Innovationen und Arbeitsplätze, ohne dass der erhoffte finanzielle Nutzen für den Staat gesichert sei. Die Kammer fordert deshalb, auf zusätzliche steuerliche Belastungen für die Branche zu verzichten und stattdessen für verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu sorgen.