Nico Lautwein

Inklusion im Sport: Lotsen und Vereine arbeiten zusammen

Trier. Beim Inklusionsspieltag der Gladiators Trier vernetzten sich erstmals Sport-Inklusions-Lotsen mit dem Verein und informierten über inklusiven Sport.
Von links: Andreas Ebertz, 2. Vorsitzender der DONECK Dolphins, Maskottchen der Gladiators Trier "Portus", Mathis Kammer, Spieler der 2.Mannschaft der Dolphins, Daniel Schiller und Dagmar Stadtfeld

Von links: Andreas Ebertz, 2. Vorsitzender der DONECK Dolphins, Maskottchen der Gladiators Trier "Portus", Mathis Kammer, Spieler der 2.Mannschaft der Dolphins, Daniel Schiller und Dagmar Stadtfeld

Bild: Privat

Beim ersten Inklusionsspieltag der VET-CONCEPT Gladiators Trier konnten sich Sport-Inklusions-Lotsen aus Rheinland-Pfalz und der Basketballverein erstmals miteinander vernetzen.

Projekt für mehr Teilhabe im Sport

Inklusion im Sport geht alle an. Alle Menschen, mit und ohne Behinderung, sollen die Möglichkeit haben, gemeinsam Sport auszuüben. Dieses Ziel verfolgt der Landessportbund Rheinland-Pfalz und hat dafür das Projekt „Sport-Inklusion-Lotsen“ ins Leben gerufen.

Insgesamt 14 Lotsen sind landesweit im Einsatz, um Vereine dazu zu ermutigen, mehr inklusiven Sport anzubieten. Menschen mit Behinderungen sollen dabei unterstützt werden, passende Angebote in ihrer Nähe zu finden. Damit übernehmen die Lotsen eine Vermittlerfunktion.

Auf der Internetseite www.inklusiver-sport-rlp.de werden alle Angebote veröffentlicht. Dort können Interessierte nach passenden Vereinen suchen.

Zusammenarbeit mit Vereinen geplant

Durch die Zusammenarbeit mit großen Sportvereinen in der Region wie den Gladiators soll das Projekt mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Wie Daniel Schiller, Business Development Manager der Gladiators, betont, hat sich der Verein das Ziel gesetzt, die Inklusion zu unterstützen. Geplant sind weitere Inklusionsspieltage sowie eine Zusammenarbeit mit den Sport-Inklusions-Lotsen, um Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen.

Praktische Einblicke vor dem Spiel

Am Inklusionstag vor dem Spiel gegen Ludwigsburg an Ostermontag waren auch andere Vereine beteiligt.

Die Rollstuhlbasketballer der DONECK Dolphins Trier hatten einen Parcours vor der Arena aufgebaut, bei dem Besucher ausprobieren konnten, wie es ist, aus dem Rollstuhl heraus Basketball zu spielen. Im Rollstuhlbasketball spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in nationalen Liga-Teams.

Ansprechpartner in der Region

Auch kleinere Ortsvereine können sich auf den Weg zur Inklusion machen. Unterstützung und materielle Anreize gibt es vom Landessportbund Rheinland-Pfalz. Die Sport-Inklusions-Lotsen sind dabei zentrale Ansprechpartner.

Menschen, die ein Angebot suchen, können sich an folgende Kontaktpersonen wenden:

Dagmar Stadtfeld (Raum Trier)
d.stadtfeld@silo.lsbrlp.de

Bettina Wilwers (Region Eifel)
b.wilwers@silo.lsbrlp.de