

Am Sonntag, 14. September, meldete ein Fußgänger gegen 16.48 Uhr einen verdächtigen Mann auf dem Moselradweg in Höhe Trier-Zewen. Dieser habe im Gebüsch gekniet und mit einer Langwaffe mit Visier auf fressende Nilgänse gezielt. Mehrfach seien die Tiere nach dem Anvisieren aufgeschreckt davongeflogen.
Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Trier lokalisierten die Stelle und kontrollierten den Mann in Schutzausrüstung. Er führte ein Luftdruckgewehr mit sich, das sichergestellt wurde. Weitere gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden.
Der Mann willigte in eine freiwillige Wohnungsdurchsuchung ein. Dort stießen die Beamten auf eine kleine Marihuanaplantage. In der Mitteilung der Polizei heißt es, der Mann habe „einen grünen Daumen“ bewiesen. Die Pflanzen wurden sichergestellt.
Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Eine Gefahr für die Nutzer des Moselradwegs habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so die Polizei.



